Das Auto im Straßengraben, der Führerschein weg und der Fahrer im Krankenhaus. So sollte die Faschingsparty nicht enden. Aus diesem Grund werden gerade in dieser Zeit wieder verstärkt Streifen unterwegs sein, um Trunkenheitsfahrten zu verhindern, wie es in einer Pressemeldung des Polizeipräsidiums Unterfranken heißt. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem Jugendschutz.

Denn die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass gerade in der närrischen Zeit immer wieder Jugendliche mit erheblichen Promillewerten in Kliniken eingeliefert werden und Feiernde sich alkoholisiert oder auch unter Drogeneinfluss hinters Steuer setzen. Die Zahl der Unfälle, die durch Fahrer unter Alkoholeinfluss verursacht wurden, hatte 2018 mit 17 im Vergleich zu neun im Vorjahr deutlich zugenommen.

Die Polizei rät schon jetzt allen Faschingsnarren, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie sie an den närrischen Tagen nach Hause kommen. Ob man sich eine Mitfahrgelegenheit organisiert oder auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Taxi zurückgreift, den Führerschein oder die Verkehrssicherheit sollte man in jedem Fall nicht aufs Spiel setzen. Denn gerade in Feierlaune werde die eigene Fahrtüchtigkeit oft überschätzt .

Doch nicht nur im Straßenverkehr ist zu viel Alkohol gefährlich. Oft ist es auch seine enthemmende Wirkung, die ihren Anteil an Streitigkeiten bis hin zu Körperverletzungen oder anderen Delikten hat. Einige können auch schwer einschätzen, wann sie genug haben - was für die Gesundheit eine Katastrophe ist.

Unter Jugendlichen endeten im letzten Jahr einige Umzüge und Feiern mit einem Klinikaufenthalt, mit teils erschreckenden Promillewerten. Deshalb achte die Polizei heuer besonders auf den Jugendschutz, heißt es weiter in der Meldung an die Presse.

So sollten die Veranstalter genau

darauf achten, was an die Jugendlichen ausgeschenkt wird. Aber auch die Eltern seien in der Pflicht.

Daneben war im Jahr 2018 auch Pfefferspray ein Thema. In mehreren Fällen waren solche Sprays ohne erkennbaren Grund eingesetzt worden und hatten jeweils zu leichten Verletzungen geführt. De Polizei weist darauf hin, dass ein unberechtigter Pfeffersprayeinsatz eine Straftat darstellt. red