Der Dekan Jürgen Blechschmidt hatte sowohl die Mitglieder des Diakonischen Werkes (DW) Haßberge als auch die Vorstands- und Ausschussmitglieder sowie die evangelischen Pfarrämter und die Diakoniebeauftragten der Kirchengemeinden im Dekanat Rügheim ins Martin-Luther-Haus nach Rügheim eingeladen.

Themen der angesetzten Mitgliederversammlung waren neben Protokoll und der Jahresrechnung 2018 die Entlastung des Vorstands und des Ausschusses sowie die Vorstellung des Haushaltsplanes für das laufende Jahr. Zudem sollten eingereichte Berichte aus den Arbeitsbereichen des Diakonischen Werks vorgestellt werden.

Geschäftsführender Vorstand Pfarrer Wolfgang Scheidel legte seiner Andacht die Tageslosung zugrunde, ehe der Schriftführer Bernd Gräf das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung zur Kenntnis gab.

Scheidel umriss in seinem Jahresbericht die Entwicklungen der verschiedenen Dienste des DW, ging dabei insbesondere auf das Therese-Stählin-Haus in Maroldsweisach ein, von dem er behauptete, "es sei das schönste und beste Haus im ganzen Landkreis". Obwohl gerade diese Einrichtung einen Zuschussbetrieb darstelle, wolle das DW "diese stationäre Einrichtung mit dem ganz besonderen Flair" trotzdem so weiterführen wie bisher. Die Prüfungen durch die Krankenkassen ergaben laut Scheidel in diesem und im vergangenen Jahr sehr gute Ergebnisse, was nicht zuletzt dem Pflegepersonal zu verdanken sei, auf das Scheidel besonders stolz ist. Weitere Punkte seiner Ausführungen betrafen die ambulante Krankenpflege (Sozialstation) und die Geschäftsstelle.

Dekan Blechschmidt erläuterte die Jahresrechnung 2018 und stellte dabei eine gute Finanzlage fest, die sich auch für das laufende Jahr im Wesentlichen abzeichne. Da schon seit etwa fünf Jahren Bilanzgewinne verzeichnet werden konnten, "sind wir im Moment im leichten Plusbereich", sagte er. Der Haushalt 2019 wurde vorgestellt und auch so angenommen. jf