Die Jugendarbeit in der Gemeinde Frensdorf wurde in neue Hände gelegt: Stefanie Leichsenring, Mitarbeiterin von Jam (Jugendarbeitsmodell), ist seit 1. Februar als Jugendpflegerin und Nachfolgerin von Lorena Roth für die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde tätig. In ihrer Arbeit wird sie unterstützt von Sabine Knoblach, die die Aufgabe der Jugendbeauftragten ehrenamtlich ausübt.

Wie Bürgermeister Jakobus Kötzner informierte, leben beide in der Gemeinde, was für ihre Arbeit natürlich von Vorteil ist. In der Sitzung stellten sich die jungen Frauen dem Ratsgremium vor. Stefanie Leichsenring ist Erzieherin und hat bereits im Frensdorfer Kinderhaus gearbeitet. Zwanzig Stunden pro Woche steht sie nun in Frensdorf für die offene Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung. Seit zwei Wochen im Amt, gab Leichsenring ihre ersten Erfahrungen wieder: "Wir haben schon eine gute Basis." Mit den in der Gemeinde vorhandenen Räumlichkeiten wie auch mit der Annahme der Angebote durch die Jugendlichen zeigte sie sich zufrieden. Sie habe auch bereits Ideen für die Ferien und bestimmte "Highlights" im Auge. Vorerst sei jedoch "Ankommen und Kennenlernen" angesagt.

Sie sei als Pädagogin bereits in verschiedenen Bereichen tätig gewesen, berichtete Sabine Knoblach. Zuletzt ebenfalls im Frensdorfer Kinderhaus. Jugendpflegerin Leichsenring ist froh über die Unterstützung. Besonders vorbereitende und administrative Aufgaben seien alleine nicht zu stemmen.

Über ihre Arbeit im vergangenen Jahr berichtete in der Sitzung Seniorenbeauftragte Michaela Heinz-Seeberger. Die Angebotspalette reichte von Filmabenden, Vorträgen und Kursen zu Gesundheitsthemen, Gehirnjogging bis hin zu Kegeln und Radtouren. Seit Herbst gebe es auch einen Fahrdienst, der mittlerweile etwa zweimal wöchentlich nachgefragt werde. "Schön wäre ein Bürgermobil, weil man mit einem Bus mehr Personen transportieren könnte", richtete sich Heinz-Seeberger an die Räte. Eine interessante Erfahrung seien die Spielenachmittage zusammen mit der Lebenshilfe. Als Nächstes stehen eine Ausstellung, Vorträge und die Vorstellung von Nachbarschaftshilfe auf Gegenseitigkeit durch den "Tauschring" auf dem Programm.