Noch drei Runden sind in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West zu spielen. Im Titelkampf hat der FC Eintracht Bamberg (65 Punkte), der am Sonntag beim TSV Breitengüßbach (9.) antritt, die besten Karten. Der Verfolger FC Coburg (62) hat heute den TSV Mönchröden (5.) im Derby zu Gast.
Im Abstiegskampf machen Schlusslicht Würgau (16 Punkte), der SV Bosporus Coburg und der SV Dörfleins (je 18) die beiden Absteiger unter sich aus. Die SpVgg Ebing (35), die SpVgg Lettenreuth, der TSV Ebensfeld (je 31) und der TSV Meeder (29) kämpfen darum, nicht einen der beiden übrigen Relegationsplätze zu belegen.

SpVgg Ebing - SV Merkendorf
Mit 2:2 endete dieses Spielkreisduell im Hinspiel. Mit Unentschieden kennen sich insbesondere die Merkendorfer sehr gut aus. Mit dem SVM kommt ein Team ins Ebinger Seestadion, das das Gefühl, als Verlierer vom Platz zu gehen, schon gar nicht mehr kennt. Die Akteure von Trainer Stephan Essig sind seit zehn Partien ungeschlagen; remis spielten sie in dieser Saison insgesamt elfmal. Stephan Essig, der den Verein zum Ende der Saison verlässt, erwartet einen heißen Kampf: "Wir sind durch, was nicht bedeutet, dass die Spiele jetzt abgeschenkt werden. Ich rechne wieder mit so einem engen Derby wie vor einigen Wochen im Hinspiel. Die Tagesform wird wohl entscheidend sein."
Ein paar Punkte brauchen die Ebinger noch. Der Vorsprung der SpVgg auf den Relegationsrang beträgt nur vier Zähler. So werden die Dumpert-Mannen nach der 1:4-Niederlage in Mönchröden Volldampf geben müssen. "Wir müssen uns schon noch strecken und werden versuchen, mehr Abstand zu den Relegationsplätzen herzustellen. Dies setzt einen Sieg gegen die bereits gesicherten Merkendorfer voraus. Wenn wir dann auch noch glücklicher agieren, sollten die Punkte in Ebing bleiben", sagt Dumpert.
TSV Ebensfeld - TSV Meeder
Da es aus dem Dreier beim SV Dörfleins (1:1) nichts wurde, steht für die Ebensfelder morgen wieder ein sehr wichtiges Spiel an. Mit dem TSV Meeder erwartet das Team von Trainer Klaus Gunreben einen Mitkonkurrenten im Kampf um den direkten Klassenverbleib. Häublein & Co. haben sich in den vergangenen Wochen mächtig gesteigert und aus drei Spielen sieben Punkte geholt. Ein Sieg ist Pflicht im letzten Heimspiel. Der zum Saisonende scheidende Trainer Klaus Gunreben sieht die Situation so: "Wie gegen Lettenreuth, ist auch diese Partie ein Sechs-Punkte-Spiel. Gegen die beiden schnellen Stürmer dürfen wir nicht zu offensiv auftreten, müssen aber dennoch Druck aufbauen, um diese wichtigen drei Punkte einzufahren." Im Hinspiel trennten sich beide Kontrahenten mit 1:1.

TSV Schammelsdorf -
SpVgg Lettenreuth
Nach dem 1:0-Pflichtsieg über Schlusslicht Würgau sieht sich der Aufsteiger SpVgg Lettenreuth weiter gut im Rennen, mindestens in die Relegationsrunde zu gehen. Doch in Schammelsdorf stehen die Mannen von Spielertrainer Florian Eberth vor einer hohen Hürde. Die Hausherren können mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen, was ein zusätzlicher Ansporn für die Jungs von TSV-Spielertrainer Dominik Kauder sein dürfte. Zudem wollen sie sich für das 0:4 im Hinspiel revanchieren. Die Defensive der Gäste muss also funktionieren. In der Endphase einer Saison spielt auch die Kraft eine große Rolle. Wer hat die größeren Reserven? gefa