Am dritten Spieltag der Regionalliga gastieren die Basketballer des Spitzenreiters TSV Tröster Breitengüßbach am Samstag (19 Uhr) beim SB DJK Rosenheim (8.). Nach zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams Treuchtlingen und Vilsbiburg hat der TTL Basketball Bamberg (13.) eine nicht minder schwere Auswärtsfahrt vor sich. Am Samstag (17 Uhr) ist der Aufsteiger bei der GGZ Basket Zwickau (10.) zu Gast.
SB DJK Rosenheim -
TSV Tröster Breitengüßbach
Die Rosenheimer Gabor-Halle im Januar: Die Güßbacher lagen Mitte des dritten Viertels mit 20 Punkten zurück und starteten in den letzten acht Spielminuten eine irre Aufholjagd. Die krönte Sven Lorber mit einem "Buzzerbeater" aus rund zehn Metern zum 75:72-Auswärtssieg. Das spielt nun keine Rolle mehr. Die Rosenheimer sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet (82:68 gegen Schwabing und 85:98 in Ansbach). Auffallend war, dass die Oberbayern den Start jüngst bis zum 10:28 verschliefen. Der TSV Tröster startete mit Siegen in Jena und gegen die Hellenen München. Die Oberfranken stellen bislang die mit Abstand beste Abwehr der Liga, die erst 91 Punkte (37 in Jena, 54 gegen München) kassierte. In Rosenheim müssen die Jungs des Trainerduos Ulf Schabacker und Johannes Laub den Fokus gleich auf ein Quintett legen. Mit Ganapamo (im Schnitt 23 Punkte), Hogges (15,5), Bekteshi (13), Ebertz (13) und Gaizauskas (11,5) erzielten gleich fünf Spieler in den ersten beiden Partien durchschnittlich mindestens zehn Punkte.
GGZ Basket Zwickau -
TTL Basketball Bamberg
Mit einem Heimsieg über Leitershofen und einer klaren Niederlage in Oberhaching rangieren die Sachsen derzeit auf Platz 10 der Tabelle. Auf den TTL dürfte im Rennen um den sicheren Klassenerhalt ein Schlüsselspiel warten. Allerdings: Auf die Mannen von Coach Rainer Wolfschmitt warten in den ersten vier Spielen der Saison gleich drei Topteams der Liga. Nach Treuchtlingen und Vilsbiburg folgt auf den Auftritt in Zwickau mit der Bundesliga-Reserve von Gotha eine weitere Spitzenmannschaft als Gegner. Um so mehr Aufmerksamkeit soll deshalb der Partie in Zwickau gelten. Topscorer sind Flügelspieler Felix Frans und Power Forward Sandro Kordes. Beide sind immer für 20 Punkte gut. Insgesamt gilt das Zwickauer Team als heimstark und zeichnet sich durch eine aggressive Abwehr aus. Im Training hat der TTL Bamberg intensiv am Rebound gearbeitet. Coach Wolfschmitt muss auf seinen Routinier Michael Lachmann verzichten. Allerdings stößt dafür wieder Center Hendrik Land zum Bamberger Team. fd/kl