Am kommenden Sonntag, 18. November, wird Erzbischof Ludwig Schick in einem Gottesdienst um 9.30 Uhr den neuen Altar in der sanierten Kirche in Dürrhof weihen. Bereits um 8.45 Uhr wird der Bischof am Kirchberg empfangen und dann feierlich in das Gotteshaus begleitet.

Die Kapelle in Dürrhof wurde aufgrund von Feuchtigkeitsproblemen im Sandstein-Mauerwerk über mehrere Jahre aufwendig saniert. Sowohl innen als auch außen wurde ein neuer Putz aufgetragen. Die Sandsteinelemente an der Fassade wurden saniert. Das Dach mit dem Glockenturm wurde neu eingedeckt, das Turmkreuz restauriert. Auch die Holzfenster bedurften einer Erneuerung. Die Glockenanlage ist überholt worden.

Vom Holzwurm befallen

Nicht zuletzt wurde der vom Holzwurm befallene Hochaltar von einer Fachfirma aufwendig restauriert und nach Befund in der ursprünglichen Fassung in beige-braunen Farbtönen versehen. Im Rahmen eines neuen liturgischen Konzeptes hat der Bildhauer und Restaurator Albert Ultsch den Altartisch aus Juramarmor mit Messing-Absetzung, einen Ambo und ergänzende Sedilien gefertigt. Durch die neue weiße Farbgebung der ursprünglich nachgedunkelten Holzdecke wirkt der Innenraum nun wesentlich heller. In den überarbeiteten Bänken wurde eine Sitzheizung installiert. Die Beleuchtung wurde erneuert. Die Emporenbrüstung wurde passend maseriert.

Kriegerdenkmal verlegt

In Abstimmung mit der Bevölkerung wurde das nördlich der Kirche errichtete Kriegerdenkmal auf die Ostseite der Kirche verlegt, wodurch die Kapelle mit ihrer historischen - wieder in ihre Ursprungsfassung bearbeitete - Holzeingangstür auch von der Bundesstraße nun gut zur Geltung kommt. In diesem Zusammenhang wurde auch das Umfeld neu gestaltet. Eine neue Treppenanlage führt über einen barrierefreien Zugang in den Eingangsbereich. Insgesamt war diese Baumaßnahme zwar sehr aufwendig - ist aber ein großer Gewinn für den Gemeindeteil Dürrhof und die Kirchengemeinde.

Nach dem festlichen Gottesdienst gedenkt die Kirchengemeinde in einer Ehrung der Gefallenen, der Verstorbenen und Vermissten anlässlich des Volkstrauertages am neu gestalteten Kriegerdenkmal. Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen im Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus.