Anlässlich der traditionellen Kirchweihübung wurde Kommandant Helmut Geßlein im Einvernehmen mit der Gemeinde Weidhausen durch Stellvertretenden Landrat Rainer Mattern das staatliche Feuerwehrehrenzeichen für 40-jährige aktive Dienstzeit verliehen. Zudem erhielt Geßlein mit einem Schreiben des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann einen Gutschein für einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim St. Florian in Bayrisch Gmain.

"Die Trübenbacher ist eine fleißige und immer im Einsatz befindliche Wehr, die viele treue Kameraden hat. Wenn man einen von ihnen ehrt, wird damit die gesamte Wehr ausgezeichnet", führte Stellvertretender Landrat Rainer Mattern aus. Auch wenn sich das Feuerwehrwesen in den letzten vier Jahrzehnten weiterentwickelt und verändert habe, seien Aktive wie Helmut Geßlein nach wie vor dabei, kümmerten sich und nähmen an Fortbildungen teil, sagte Mattern. Ein solches Engagement verdiene hohen Respekt. Aus der Laudatio war zu erfahren, dass der versierte Feuerwehrkamerad am 2. Mai 1979 in die Feuerwehr Marktgraitz eingetreten ist. Seit dem 1. Januar 1993 leistet Helmut Geßlein Dienst in der Trübenbacher Wehr. Geßlein übernahm vor mehr als zwei Jahrzehnten das Amt des Jugendwarts und wirkte ab 2007 als stellvertretender Kommandant. Seit 2016 steht er als Kommandant an der Spitze der Aktiven. Der Geehrte zeichne sich insbesondere durch seinen kameradschaftlichen Führungsstil aus und habe sich als stellvertretender Kommandant beim Großbrand 2015 mit seinem umsichtigen Handeln verdient gemacht, hieß es weiter in der Laudatio.

Den Ehrenkrug der Gemeinde überreichte Bürgermeister Markus Mönch an Helmut Geßlein und sagte: "Gerade die nachfolgende Generation kann sich von Dienstleistenden wie ihm eine Scheibe abschneiden." Obwohl die Trübenbacher eine kleine Wehr sei, leiste sie viel. Ein solches Engagement mache stolz, weshalb die Gemeinde auch viel für ihre Feuerwehren tue und den Dienstleistenden so die Wertschätzung entgegenbringe. Erfreulich sei außerdem, dass die Wehren untereinander bestens zusammenarbeiteten. Der Bürgermeister, der auch namens seines Stellvertreters Manfred Künzel Dankesworte übermittelte, zog symbolisch den Hut vor Helmut Geßlein und meinte: "Solche Menschen wie ihn, die sich engagieren und Bodenhaftung haben, brauchen wir." Kreisbrandrat Manfred Lorenz sagte: "In einer solch starken Gemeinschaft der Feuerwehren lässt es sich gut leben. Sie steht mit Menschen wie Helmut Geßlein, die Verantwortung übernehmen und vorausgehen." Die Trübenbacher Wehr stehe seiner Meinung nach gut da und habe die Dorfgemeinschaft hinter sich. Lorenz appellierte an die Aktiven, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen, und übermittelte auch die Glückwünsche von Kreisbrandinspektor Stefan Zapf und Kreisbrandmeister Jochen Mann. Abschließend überreichte der Niederlassungsleiter der DEG, Werner Rohrmann, 500 Euro an die Trübenbacher Wehr. ake