von unserem Redaktionsmitglied 
Friedwald Schedel

Ein Heer an Feuerwehr- und Rot-Kreuz-Einsatzfahrzeugen war am Mittwochvormittag im Weißenbrunner Ortsteil Sachspfeife, gleich an der Bundesstraße 85 gelegen, zu Gast. Die Retter sollten bei einem gemeldeten Dachstuhlbrand helfen. Doch ihr Besuch währte nur kurz, denn zu retten gab es nichts. Unverrichteter Dinge mussten sie wieder abrücken. Nicht, dass die Helfer zu langsam und die ganzen Gebäude schon abgebrannt gewesen wären. Wir kennen doch unsere Retter in Rot: Die sind so schnell wie die Feuerwehr.
In der Sachspfeife gab es nichts zu löschen. Der Herr Sachs hatte beim Pfeiferauchen keineswegs den Dachstuhl in Brand gesetzt. Des Rätsels Lösung: Die Sonne ließ das Regenwasser vom Gewitterguss des Morgens so rasant auf dem Dach verdunsten, dass das aussah, als ob Qualm zwischen den Ziegeln hervordringen würde.
Die Retter waren ob des vergeblichen Anrückens nicht sauer: Lieber x-mal zu oft ausgerückt als einmal allzu sorglos gewesen sein - und dann hat es doch gebrannt.