Die Grippewelle hat die russischen Partnerstädte von Erlangen und Höchstadt - Wladimir und Krasnogorsk - erfasst. Darauf macht Klaus Strienz vom Freundeskreis Höchstadt-Krasnogorsk aufmerksam und verweist auf den Internet-Blog Erlangen-Wladimir. Demnach trugen bei der jüngsten Sitzung des Wladimirer Stadtrats die russischen Volksvertreter Masken, um sich vor Ansteckung zu schützen. Immerhin seien in Wladimir 4000 Fälle, davon fast 2500 Kinder jünger als 14 Jahre, bekannt geworden. In der Kinderambulanz gingen zwischen 400 und 700 Notrufe pro Tag ein, vier- bis siebenmal so viel wie normal. In der Region Wladimir soll es sogar zu Ansteckungen mit Schweinegrippe gekommen sein. In der Höchstadter Partnerstadt Krasnogorsk, so berichtet Strienz, dauern die unfreiwilligen Ferien bis 10. Februar. red