Gremsdorf — Bei der Sitzung am Freitag verweigerten die Gemeinderäte verweigerten dem Neubau eines Einfamilienhauses in der Straße Am Mauerwald 55 in Gremsdorf die Zustimmung. Auch die Befreiung von der im Bebauungsplan festgesetzten Kniestockhöhe und des Abstandes bei der Garagenbebauung wurde nicht genehmigt, da dies zunächst geprüft werden soll. Der Bauantrag wurde in die nächste Sitzung zurückgestellt.


Suche nach Ausgleichsflächen

Der Bebauungsplan Pflegeanstalt, der für den Bau eines Pflegeheims für Autisten auf dem Sportplatz der Barmherzigen Brüder entworfen wird, konnte in der Sitzung noch nicht geändert werden. "Die benötigten Ausgleichsflächen sind noch nicht gefunden worden", so Bürgermeister Norbert Walter (CSU).


Rückhaltebecken muss weichen

Wie außerdem bekannt gegeben wurde, einigte man sich in der letzten Sitzung auf einen Zaun für den neuen Spielplatz im Mühlenweg. Ein weiteres Bauverfahren ist die Verlegung des Wasserrückhaltebeckens der A3. Das momentan im Gemeindegebiet befindlichen Rückhaltebecken muss dem dreispurigen Ausbau der Bundesautobahn weichen und soll neu an anderer Stelle entstehen. Die dabei entstehenden Kosten trägt die Straßenbauverwaltung. Für die Planungsarbeiten wurde ein Angebot bei der Firma Maier Bauingenieure AG eingeholt. Das Angebot in Höhe von 22 800 Euro wird zur Abstimmung an die Autobahndirektion Nordbayern weitergeleitet. Die Maßnahmen sollen spätestens bis Ende November 2018 abgeschlossen sein.Abschließend gab Bürgermeister Norbert Walter einige Informationen aus der Bürgerversammlung, die im November 2017 stattfand, bekannt. Neben einem Überschuss von 400 000 Euro bei den Gewerbesteuereinnahmen wurden auch Investitionen wie die Sanierung der Kapelle in Buch vorgestellt.


Lkws in der Brückenstraße

In der Bürgerversammlung kamen Wünsche der Bürger zur Sprache, wie eine Verkehrsberuhigung sowie Regelungen zur Durchfahrt von Lastwägen in der Brückenstraße oder eine Grünordnung, die beispielsweise die Bürger zum regelmäßigen Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Hauptverkehrsstraßen zwingen soll. "Eine erweiterte Grünordnung werden wir besprechen", so der Bürgermeister.