Der Mobilfunkausbau im Gebiet der Marktgemeinde Grafengehaig soll vorangetrieben werden. Die Voraussetzungen für eine Förderung nach der Mobilfunkrichtlinie in Höhe von 90 Prozent sind gegeben, wie Bürgermeister Werner Burger in der Gemeinderatssitzung am Montagabend erläuterte. Die Mobilfunkbetreiber wurden gebeten, Suchkreise zu übermitteln, die geeignete Sendestandorte zur Lückenschließung definieren. Die Deutsche Telekom und Vodafone haben abgeliefert. "Die Suchkreise geben mögliche Standorte für einen Sendemast an, mit dem der Netzbetreiber weiße Flecken auf dem Gemeindegebiet schließen kann", sagte Bürgermeister Burger. Bei den Gebieten handele es sich um den Horbacher Berg, Schindelwald und die Kleinrehmühle. Die Verwaltung wird nun prüfen, ob Vorhaben auf den entsprechenden Gebieten realisiert werden können.

Interesse hat die Marktgemeinde auch am Gigabitausbau. In Bayern läuft zurzeit in Pilotverfahren eine Gigabit-Förderung in Bereichen, in denen bereits 30 MBit/s verfügbar sind. Bisher sind sechs Pilotprojekte in Gewerbegebieten genehmigt worden, davon eines auch in Kulmbach. Ziel ist es, aus dieser Pilotförderung eine bayernweite Förderung zu machen. Bereits jetzt haben 71 Prozent der Kommunen - zumindest in Teilgebieten - direkte Glasfaseranschlüsse bis ins Haus. Die Verwaltung hat das Interesse am Gigabitausbau für gewerbliche und private Anschlüsse im Marktgemeindebereich Grafengehaig gemeldet, wovon die Gremiumsmitglieder Kenntnis nahmen.

200 Tonnen Streusalz beschafft die Verwaltungsgemeinschaft Marktleugast für die beiden Märkte Marktleugast und Grafengehaig bei der KTU Kupferberg Handelsgesellschaft mbH für insgesamt 18 542 Euro.

Eine überplanmäßige Ausgabe von 6035 Euro ist für das Blockheizkraftwerk in der Frankenwaldhalle angefallen. Da die Abgaswerte nicht mehr im Toleranzbereich waren, musste ein Katalysator ausgetauscht werden.

Am Bauvorhaben Marktplatz 1 musste ein Kleinauftrag für Natursteinarbeiten im Rahmen einer dringlichen Anordnung vergeben werden. "Die Arbeiten waren notwendig, bevor die Baufirmen tätig werden", sagte Bürgermeister Werner Burger und bezifferte die Angebotssumme auf 3303 Euro.

Das Landratsamt hat die vom Marktgemeinderat Grafengehaig beschlossene Haushaltssatzung rechtsaufsichtlich gewürdigt. Zudem wurde am 1. Juli der Antrag auf Bedarfszuweisung, Stabilisierungshilfe und Investitionshilfe an das Landratsamt übersandt. Darüber wird voraussichtlich im Oktober entschieden.

Im Kindergarten "Pfiffikus" in Eppenreuth muss ein Bodenbelag ausgetauscht sowie die Hausflurtreppe saniert werden. Den Auftrag für die Arbeiten vergab der Gemeinderat einstimmig an die Firma Karl Geyer GmbH in Kulmbach.

Bei den Asphaltierungsarbeiten durch die Firma S.T.K. sind zusätzliche 324 Quadratmeter beauftragt worden, wofür Mehrkosten von 11 656 Euro angefallen sind.