In den 50 Jahren seines Bestehens ist der Golfplatz Thurnau zu einer Sportstätte mit bundesweitem Renommee geworden. Als Beleg führte der Präsident des Golfclubs Oberfranken, Matthias Krüger, bei der Hauptversammlung an, dass die Anlage am Petershof heuer unter anderem Schauplatz der Deutschen Meisterschaften der Altersklasse 50 Golfer sei und sowohl die Deutschen als auch die Bayerischen Steuerberatermeisterschaften nun schon zum wiederholten Male in Thurnau ausgetragen werden. "Das macht aber auch deutlich, dass unsere Golfanlage zu einem wichtigen Faktor der regionalen Tourismuswirtschaft geworden ist," sagte Krüger.
Neben dem Ziel, die Zahl der Gastspieler weiter zu steigern, will der Club das Jubiläumsjahr aber vor allem dazu nutzen, die Mitgliederzahl deutlich zu erhöhen. "Ein Golfclub braucht ein solides finanzielles Fundament. Wir haben als Eigentum aller Mitglieder mit 68 Hektar die größte Sportstätte im Landkreis" verdeutlichte Krüger. Für den laufenden Unterhalt und die Gewährleistung eines weiterhin hohen Standards seien ein neunköpfiges Team für landschaftspflegerische und Investitionen in Platz und Gerätschaften notwendig. So habe der Club in diesem Jahr als weitere Verbesserung der Ökobilanz den gesamten Maschinenpark auf Hybridtechnik umgestellt.
Präsident Krüger kündigte ein in jeder Hinsicht "aktives Jubiläumsjahr" an. Nach der "Nullrunde 2017" in Sachen Mitgliederentwicklung hätten sich erste Erfolge der Mitgliederwerbung in diesem Jahr schon eingestellt. Laut Vizepräsidentin Annette Enders will der Golfclub sich vermehrt bei Festen in der Region mit Aktionsständen präsentieren.
Weiter investieren will der Club in die Jugendarbeit. Die im vorigen Jahr begonnenen Projekte "Golf und Schule" sollen fortgesetzt werden. Der Club übernimmt künftig auch die Kosten für das Bambini-, Kinder- und Jugendtraining. Fortgesetzt werden die kostenlosen Schnupperangebote mit professioneller Begleitung.
Am Sportbetrieb auf bayerischer Ebene nimmt der Club weiterhin mit sieben Damen-, Herren- und Jugendteams teil. Der Spielerkader konnte gegenüber dem Vorjahr teilweise erheblich verstärkt werden, sodass sich einige Mannschaften Aufstiegshoffnungen machen.
Als weiteres Mitglied wurde Claus Greiner in den Vorstand gewählt. red