Bei Goldschnecken handelt es sich um 160 Millionen Jahre alte Versteinerungen aus der Jurazeit, die ihren Namen einer goldglänzenden Erhaltung verdanken. Es gibt sie in der gesamten nördlichen Frankenalb, aber rund um den Staffelberg sind sie am häufigsten. Hier wurden sie bereits in der Bronzezeit gesammelt und als "Sonnenräder" in Urnengräbern hinterlegt. In den 1970er und 80er Jahren gab es einen regelrechten "Goldrausch beim Bau einer Straße bei Oberlangheim, als nochmals Tausende von Goldschnecken zutage kamen. Gerd Dietl, Spezialist für die Ammoniten des Mittel-Jura, wird am Sonntag, 25. März, um 15 Uhr im Naturkunde-Museum über sein Fachgebiet sprechen. Foto: Naturkundemuseum