Eine schönere Gestaltung des Ortsmittelpunktes, des Bachverlaufes und die Steigerung der Lebensqualität sind wesentliche Ziele der anstehenden Dorferneuerung in Ehrl, einem Ortsteil der Stadt Scheßlitz.

Mit dem Startseminar Dorferneuerung an der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim haben Vertreter der knapp 100 Einwohner des Ortes den Startschuss für das Verfahren ihrer Dorferneuerung eingeläutet. Sie sehen in dem Verfahren die Chance, das "Golddorf" in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und damit die Attraktivität über Generationen zu stärken. 1983 errang Ehrl beim Bundesentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden" die Goldmedaille.

Der Scheßlitzer Bürgermeister Roland Kauper sowie zwei "Trainer" vom Amt für ländliche Entwicklung begleiteten die Teilnehmer. Vorgestellt wurden zunächst die Herangehensweise und Planungsinstrumente. Die Ehrler bearbeiteten mögliche Projekte, ohne dass Planungen für das eigentliche Dorferneuerungsverfahren vorweggenommen wurden.

Projektleiter Rainer Albart zeigte auf, was Dorferneuerung bedeute: "Die Verbesserung baulicher, verkehrstechnischer, aber auch der kulturellen Verhältnisse im Dorf". Es sei deutlich geworden, dass die anstehende Dorferneuerung und somit eine Unterstützung mit Fördergeldern nur möglich sei, wenn alle gemeinsam sich aktiv am Verfahren beteiligen werden. Die weitere Ideensammlung und Umsetzung erfolgt in Arbeitskreisen, die ihre Arbeit ab sofort in Angriff nehmen werden. red