Elena Schwinn eröffnete mit einer Feier ihre Malschule in der Kirchgasse. "Das Tor ist fertig, und jetzt wird gefeiert", war auf ihrer Einladung zur Einweihungsfeier zu lesen.

Dieses Tor zur Malschule ziert der Glücksvogel, der der Schule den Namen gibt. Er öffnet die Tür zu einer Werkstatt, die voll künstlerischer Ideen, Malereien und Projekte steckt.

Elena Schwinn ist Russin. Sie freute sich über die vielen Eröffnungsgäste und war glücklich darüber, dass ihr Traum wahr geworden ist, Menschen etwas beizubringen, was sie eigentlich können. Dass Schwinn nicht nur malen kann, sondern auch singen, zeigte sie mit Freundinnen. Gemeinsam intonierten sie ein Lied in ihrer Muttersprache Russisch.

Gast der Eröffnung war auch Pfarrer Peter Hohlweg, der besonders auf den "Glücksvogel" einging: "Ich finde ,Glücksvogel' ist ein sehr schöner Name für eine Schule; gerade auch, weil im Deutschen der Ausdruck Pechvogel sehr viel geläufiger ist. Pechvogel, das ist ein Mensch, der vom Missgeschick und Unglück verfolgt wird. Für manchen Schüler oder manche Schülerin trifft das wohl gelegentlich auch tatsächlich zu. Nicht aber hier! Hier soll es glücklich zugehen, soll die Kreativität, sollen das Schöpferische und der Einfallsreichtum gefördert und gemehrt werden. Dabei ist es egal, ob die Schüler drei oder 99 Jahre alt sind. Alle sind hier herzlich willkommen." Der Pfarrer überreichte ein Kreuz, das gemeinsame Vater unser und der Segen beendeten die Einweihungsfeier, an die sich ein Fest mit russischen Spezialitäten anschloss. Unterhalten wurden sie dabei von Gesängen und russischen Volkstänzen, an denen auch Gäste teilnahmen.

Kursbeginn im Herbst

Das Malen kann man bei Elena Schwinn im Herbst dieses Jahres im Volksbildungswerk Königsberg lernen oder vervollkommnen. Dort hält sie Kurse für Kinder unterschiedlicher Altersstufen.