Mit der Familie und einer großen Gratulantenschar feierte Eugen Hain, der seit fast 24 Jahren Bürgermeister der kleinsten Gemeinde im Landkreis Kulmbach ist, am Mittwochabend im "Dorftreff" seinen 70. Geburtstag.

"Dein Herz schlägt besonders für die Kommunalpolitik, eben für deine Heimatgemeinde Guttenberg. Für sie bis du letztendlich zum Glücksfall geworden", sagte Zweiter Bürgermeister Klaus Witzgall. Bereits 1984 habe sich Hain bereiterklärt, im Gemeinderat Verantwortung zu übernehmen. 1989 sei er zum Zweiten, 1996 dann zum Ersten Bürgermeister gewählt worden.

"In all den Jahren deines Wirkens hat sich sehr viel verändert", fuhr Witzgall fort. Mit Sachverstand, Weitsicht, Augenmaß und Zielstrebigkeit habe Hain die Aufgaben angepackt. So sei es gelungen, Guttenberg stetig weiterzuentwickeln und dabei stets die Finanzen im Blick zu behalten.

Mit dem Umbau der ehemaligen Schule zum "Dorftreff" habe Hain am Ende seiner Amtszeit noch einmal einen Glanzpunkt gesetzt. Witzgall lobte auch Hains Verbundenheit zu den Ortsvereinen. "Danke für alles Geleistete. Bleib im Herzen jung, auch wenn auf dem Papier die Zahl des Alters langsam emporsteigt", schloss der Festredner unter großem Beifall.

Musikalische Glückwünsche überbrachte der Bürgermeister-Chor des Landkreises Kulmbach. Im Namen aller Sänger gratulierte Himmelkrons Bürgermeister Gerhard Schneider.

Landrat Klaus Peter Söllner schaute auf einen großartigen Bürgermeister. "Die Guttenberger wissen deine Arbeit zu schätzen, du hast viel im und für das Dorf getan." Hain habe stets klar und zielorientiert gehandelt und mit dem "Dorftreff" das Sahnehäubchen draufgesetzt. Das Riesenprojekt werde viele Jahrzehnte mit dem Namen Eugen Hain verbunden sein.

CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner schloss sich den Glückwünschen an. "Er ist und war stets für seine Gemeinde da. Unser Jubilar ist ein Vorbild, wir sind dankbar, dass wir ihn haben." Zu den weiteren Gratulanten zählte Henry Schramm als Bezirkstagspräsident, Oberbürgermeister und CSU-Kreisvorsitzender.

Philipp Franz zu Guttenberg gratulierte auch im Namen seines Bruders Karl Theodor zum Siebzigsten. "Das Haus Guttenberg und die Gemeinde haben immer alles mit Handschlag besiegelt, denn man konnte und kann sich stets aufeinander verlassen", betonte der Schlossherr.

Eugen Hain lobte die vielseitige Unterstützung des Hauses Guttenberg in der und für die Kommune.

Vonseiten der Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach gratulierten Vorsitzende Doris Leithner-Bisani und Geschäftsstellenleiterin Christiane Schuck. Lang war die Riege der Vertreter der Guttenberger Vereine und Organisationen, die dem Bürgermeister alles erdenklich Gute für die nächsten Jahrzehnte wünschten. Nicht fehlen durften die Altbürgermeister Karl Wenzel-Teuber aus Guttenberg und Rudolf Matysiak aus Kupferberg sowie Freunde, Nachbarn und Bekannte. Klaus-Peter Wulf