Zu einer besonderen Maiandacht, verbunden mit dem 500-jährigen Weihejubiläum von einer der drei Glocken, hatte die Katholische Kirchenverwaltung Welitsch in die St.-Anna-Kirche eingeladen.

Altbürgermeister Georg Konrad berichtete in einem Lichtbildervortrag, dass die Kirche im Jahr 1685 total niederbrannte. Spuren des Großbrandes könne man noch an zwei Glocken erkennen. Im Jahre 1775 sei mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen worden.

Schwer erreichbar

Ein besonderes Augenmerk galt dem Glockenturm, und Konrad bemerkte, dass man nur beschwerlich in die Glockenkammer im Kirchturm gelange. Die drei Glocken stammen aus  den Jahren 1501,1519 und 1973. Der kleinsten Glocke  aus dem Jahre 1519 galt im Rahmen dieser Maiandacht das 500-jährige Glockenjubiläum, wobei Konrad auch auf die Inschriften derselben einging. Für seinen Vortrag  erhielt der Referent herzlichen Beifall.

Gestaltet wurde die feierliche Stunde von den Aktiven des Frauenchores "SingAmoll" der Sängerrunde Welitsch unter der Leitung von Michaela Scherbel sowie von den Aktiven der Sängerrunde Welitsch unter der Leitung von Hans Konrad. Letztere brachten u.a. den Festchoral von Walther von Stolzenfels "Die Glocken läuten den Festtag ein" zu Gehör. Der Frauenchor "SingAmoll" sang u.a. das Lied "Halleluja von Taizé". wl