Um die Bürger auf den Equal Pay Day am Sonntag aufmerksam zu machen, waren die Jusos in der Kulmbacher Innenstadt unterwegs. Dabei ging es auch um die Information der Kulmbacher über den Umstand, dass Frauen bis heute 21 Prozent weniger Lohn erhalten als Männer, in Bayern sind es sogar 25 Prozent.
Der gestrige Sonntag markiere den Tag, bis zu dem Frauen wegen der Lohnlücke weiterarbeiten müssten, um auf dasselbe Gehalt zu kommen, das ihre männlichen Kollegen im Vorjahr erhalten haben.
Die Jusos haben bei ihrer Aktion größtenteils gute Erfahrungen gemacht, aber teilweise auch Reaktionen erlebt, die gezeigt haben, dass es heute immer noch nötig ist, die Gleichstellung von Frauen und Männern voranzutreiben.
Jedes Frauenrecht, das es in diesem Land gibt, wurde von Sozialdemokraten erkämpft, schreiben die Jusos in einer Pressemitteilung. "Diesen Kampf setzen wir tagtäglich fort."
Die Jusos stünden hinter der neuen Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, die bereits in den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit durchsetzen werde. "Damit wird die SPD erneut einen großen Schritt zur lohnpolitischen Gleichberechtigung einleiten", schreibt Gleichstellungsbeauftragte Helen Kugas von den Jusos Kulmbach-Lichtenfels . red