In einer harmonischen Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ruppert ließen die "Glasbewahrer am Rennsteig" das vergangene Geschäftsjahr 2016/2017 Revue passieren. Zur guten Stimmung trug sicherlich auch die Botschaft von Schatzmeister Hans Kaufmann bei, der von einer "schwarzen Null" beim Vereinsvermögen berichtete.


2,17 Millionen investiert

Überhaupt hörten sich die in der Versammlung bekanntgegebenen Zahlen gut an. Insgesamt, so Hans Kaufmann, habe man von 2008 bis heute 2,17 Millionen Euro in das Europäische Flakonglasmuseum in Kleintettau investiert. Diesen finanziellen Kraftakt konnte man vor allem mit jeweils etwa einer Million an Fördermitteln und Spenden, den Mitgliedsbeiträgen und Eintrittsgeldern finanzieren. Bezüglich der weiteren Planungen liegen bereits gute Förderzusagen vor. Trotzdem muss versucht werden, die Einnahmen zu erhöhen, denn schließlich müsse man auch an die laufenden Kosten denken. Dazu schlug Carl August Heinz eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um zwei Euro vor, die bei der nächsten Versammlung beschlossen werden soll. Zum Abschluss seines Berichtes dankte Hans Kaufmann besonders Elfi Müller und Thomas Schmidt für ihre Unterstützung. Revisor Peter Ebertsch, der zusammen mit Petra Krischke und Marco Heinz die Kasse geprüft hatte, bescheinigte dem Schatzmeister eine ordnungsgemäße Buchführung, so dass ihm und der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt wurde.
Auch Vorsitzender Carl August Heinz war von der Finanzlage des Glasbewahrervereins angetan. Er berichtete von fast 54 000 Gästen, die das Flakonglasmuseum seit der Gründung vor zehn Jahren besucht haben. "Das Tropenhaus am Rennsteig hat sicherlich auch zu diesen hervorragenden Zahlen beigetragen", stellte Vorsitzender Carl August Heinz in seinem Jahresbericht fest. Der 55 555 Gast kann mit einer tollen Überraschung rechnen.
Der Stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Hammerschmidt berichtete von den monatlichen Sitzungen des Vereins und den Aktivitäten. Die regionale Museumsnacht drehte sich im Jahr 2017 um den Holzknecht "Vinzens on tour". Denn der Werkstoff Holz hat mit der Glasherstellung sehr viel zu tun.


Dank an die Helfer

Er dankte allen Helferinnen und Helfern, besonders seinen Museumsführerinnen und Führern, den Glasmachern am Halbautomaten, Ursula Schirmer für die Kinderbetreuung und den Mitarbeitern Sandro Welsch und Sabine Thalmeyer sowie den Beraterinnen Jana Buhrow und Ute Schaller. red