Beim 2. Lauf der 11. Coburger VR-Bank Winterlaufserie ließen die Gäste aus Bad Mergentheim und Erfurt den heimischen Athleten im Rennen über 9,6 Kilometer keinerlei Chancen auf den Sieg.
Dieser Lauf, mit Start und Ziel am Weidacher Sportplatz, litt unter sturmartigen Winden. Trotzdem wurden die Siegerzeiten des ersten Laufes geradezu pulverisiert. Bei den Männern zeigte Christoph Brandt vom USV Erfurt eine sehr starke Leistung. Vom Start weg übernahm er die Führung, baute diese kontinuierlich aus und erreichte nach sehr guten 31:56 Minuten das Ziel. Auf Platz zwei kam sein Vereinskollege Christoph Weigel mit 32:46 Minuten.
Etwas überraschend auf Rang drei, und Sieger der M30, wurde Lokalmatador Timo Gieck vom TV 48 Coburg mit 32:53 Minuten, gefolgt vom Sieger des ersten Laufes Alexander Finsel, ebenfalls TV 48 TV Coburg. Er lag mit 33:57 Minuten entscheidend zurücklag, entschied aber seine M40 klar für sich.
Christoph Brandt gehört seit einigen Jahren zur absoluten deutschen Spitzenklasse im Orientierungslauf. Er wurde 2013 deutscher Meister in der Eliteklasse, 2015 Vizemeister und zum Jahresende gewann der Thüringer in Belgien einen international stark besetzten Fünf-Tage-Orientierungslauf.
Bei den Frauen wiederholte die Studentin und Triathletin Eleisa Haag vom Tria Bad Mergentheim ihren überlegenen Sieg von Lauf eins und steigerte sich auf gute 37:41 Minuten, womit sie sogar die Mehrzahl ihrer männlichen Mitstreiter hinter sich ließ. Auf Platz zwei reihte sich Sophia Franz vom TV Staffelstein ein, vor ihrer Vereinskameradin Sandra Nossek, die, wie schon bei Lauf eins, überlegen die W40 gewann.
Beim Rennen über 4,6 Kilometer wiederholte Jakob Klein vom Gastgeber TV 48 Coburg seinen Sieg vom 9. Januar. Er hatte einen Riesenvorsprung vor dem Zweitplatzierten. Eine ähnliche Konstellation gab es bei den Frauen. Hier siegte die vereinslose Lena Lecha.


Weitere Klassensieger

9,6 Kilometer - M60: Egon Helder (TSV Buchenrod), W50: Heike Reichelt, W60: Christa Lendner (beide Run and Bike-Team Coburg); WU20: Viviane Mannig (TSV Bad Rodach).