Mit Schülern der Bamberger Berufsfachschule Mariahilf hat sich Bayerns Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) über die Zukunft der Pflegeberufe ausgetauscht. Anlass war die Aktionswoche "Politik macht Schule" zum "Tag der freien Schulen".

Nach der umfassenden Renovierung der Berufsfachschule Mariahilf am Stephansplatz in Bamberg ließ es sich Bayerns Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, trotz der aktuellen Beanspruchung um das Coronavirus, nicht nehmen, das moderne und bestens ausgestattete Schulhaus zu besichtigen und den Schülern Rede und Antwort zu stehen. "Da die Zahl der Pflegebedürftigen weiter steigen wird, haben wir eine Reihe an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen", berichtete Huml laut der Pressemitteilung. "Für staatlich geprüfte Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer, wie sie hier an der BFS Mariahilf ausgebildet werden, ist eine Verkürzung der Ausbildung zur Pflegefachkraft möglich."

Von der Generalisierung der Pflegeausbildung über Fridays for Future bis zur Impfpflicht gab Huml kompetent Auskunft, ließ sich das Tischtheaterprojekt der Kinderpflege erklären und abschließend die eigens vorbereiteten Mini-Nusshörnchen und Burger-Spieße von der Berufsfachschule Ernährung und Versorgung schmecken.

Die Ministerin zu den Schülern: "Sie haben für Ihre berufliche Zukunft eine gute Wahl getroffen. Kinderpflege, Sozialpflege und Hauswirtschaft bieten hervorragende Chancen. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen einen Pflegeberuf erlernen und sich ebenso engagiert um andere Menschen kümmern." red