Der Gesangverein Heldritt ging mit einer Abschlussfeier in die Sommerpause. Mit dieser wird der Chor für seine gelungenen Konzertauftritte belohnt.
In Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Regina Rudolph begrüßte ihr Stellvertreter Wolfgang Siebinger die anwesenden Mitglieder mit Chorleiter Knut Gramß sowie die Ehrengäste, die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Bad Rodach, Christina Butterer, und den stellvertretenden Vorsitzenden der Sängergruppe "Sennigshöhe", Heinz Heilingloh. Wolfgang Siebinger blickte kurz auf das erfolgreiche Jahr zurück.
Zur Einleitung der Ehrungen brachte der Gesangverein fünf Lieder sowie den Kanon "Singen macht Spaß, Singen tut gut" zu Gehör. Christina Butterer überbrachte Grüße der Stadt sowie des Stadtrates. Dass den Sängern das Singen Spaß mache, sehe man dem Chor an, sagte sie und wünschte weiterhin viel Freude und junge Sänger, die nachkommen. Heinz Heilingloh schloss sich mit Grüßen von der Sängergruppe "Sennigshöhe" an und wünschte dem Verein weiterhin einen guten Zusammenhalt.
Geehrt wurden für 40 Jahre Singen im Chor das Ehepaar Winnifried und Rudi Laube. 1977 traten beide in den Verein ein und sind bis heute dabeigeblieben. Dafür überreichte Heinz Heilingloh eine Dankurkunde des Fränkischen Sängerbunds und die entsprechende Nadel. Seit 1967 singt Martha Wölfert im Gesangverein Heldritt. Zu ihrem 50. Chorjubiläum erhielt Wölfert eine Urkunde vom Fränkischen Sängerbund, eine weitere vom Deutschen Chorverband, je eine goldene Nadel sowie den Ehrenausweis für den kostenlosen Besuch von Chorveranstaltungen. Einen Blumenstrauß überreichte Wolfgang Siebinger auch an die "Hausmeisterin" Anneliese Blei und Notenwartin Angelika Bo otz.
Den geehrten Chormitgliedern gratulierte Chorleiter Knut Gramß mit den Worten: "Es ist mir eine große Ehre und Freude, dass Sie es so lange mit mir ausgehalten haben. Singt weiter mit, ihr werdet gebraucht." Seit 1960 dirigiert Knut Gramß den Gesangverein. Er bezeichnete ihn als eine gute Truppe. Er bat die Sänger, die Probenstunden regelmäßig zu besuchen, da er große Anforderungen an den Chor stelle. Gramß betonte: "Die innere Stimme und Einstellung zum Singen muss vorhanden sein." Er lobte die gute Kameradschaft und bat, diese weiterhin zu pflegen. Schließlich wies er darauf hin, dass die erste Singstunde nach der Sommerpause am 4. Oktober um 19.30 Uhr stattfindet.
Nach einem üppigen Essen wurde immer wieder ein Lied zur Klavierbegleitung von Knut Gramß gesungen. Es war ein wirklich fröhliches Sommerfest, das der Gesangverein Heldritt feierte. kagü