Der Vorsitzende des Vereins "Wasserversorgung Hagenbach", Stefan Dorn, hatte den Antrag gestellt, dass die Wasserversorgung von Hagenbach durch einen Anschluss an die Wasserversorgung Pretzfeld auf ein zweites Standbein gestellt werden soll. Die Verwaltung sieht dies positiv, weil dadurch auch gleich für die Ortsteile Poppendorf und Hetzelsdorf die Sicherheit der Wasserversorgung verbessert wird. Nun muss die technische und finanzielle Machbarkeit geprüft werden.

Vereinbarung mit Kirchenstiftung

Diskussionen löste der Antrag der katholischen Kirchenstiftung auf Abschluss einer Defizitvereinbarung für den Kindergarten St. Franziskus aus. 2019 hatte es hierzu bereits mehrere Gespräche gegeben.

Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökologen) erklärte, dass viele andere Gemeinden bereits solche Verträge abgeschlossen hätten. Basis sei eine Vorlage des Gemeindetags gewesen.

Gerhard Mühlhäußer (CSU/BB) warf ein, dass die Marktgemeinde den Kindergarten schon immer unterstützt habe. Er wunderte sich, dass ausgerechnet jetzt ein solcher Vertrag beschlossen werden soll. Er war auch irritiert davon, dass sich die Gemeinde auf zehn Jahre festlegen muss und die Kirchenstiftung nur auf ein Jahr. Mühlhäußer meinte, dass der neue Marktgemeinderat eine Entscheidung treffen müsse, ob er auf den Vertrag eingehen will.

Rose Stark wies darauf hin, dass die Kirche sich als Träger des Kindergartens dann zurückziehen könnte. Mit zwei Gegenstimmen wurde die Vereinbarung dann doch angenommen.

Beide Anträge abgelehnt

Allerdings lehnte das Gremium zwei Anträge der Wählergemeinschaft Pretzfeld-Altreuth ab. Bereits im Dezember 2019 hatte Walther Metzner die Anträge gestellt, dass die Marktgemeinde die Nutzung regenerativer Energiequellen und Photovoltaik für private Wohngebäude fördern solle. Die Wählergemeinschaft hatte mittlerweile die Richtlinien genauer ausformuliert und wieder eingereicht. Doch ein Teil des Gremiums war der Ansicht, dass die staatlichen Förderungen genügten.