Es war Punkt 17 Uhr, als Bürgermeister Helmut Lottes zusammen mit den Jugendlichen aus der polnischen Partnerschaftsgemeinde Nowe Miastro, das neue Schild, das die Verbundenheit zwischen den Gemeinden symbolisieren soll, enthüllte. Zu sehen sind auf dem Schild zwei Teetassen, die ineinander verschlungen sind. Auf den beiden Teetassen sind die Wappen der Gemeinden zu erkennen.


Das neue Logo erklärt

Diese Verkettung der Teetassen symbolisiert auf der einen Seite den Konzern "Martin Bauer" mit seiner Strahlkraft in den beiden Ortschaften und auf der anderen Seite den Nachwuchs mit den Jugendlichen und dem Jugendcamp des Kreisjugendrings in Vestenbergsgreuth. Für das Design und die Ausgestaltung des neuen Schildes zeigten sich die AMJ (Agentur Meixner Jaeckel) Studios verantwortlich. Diese legten einen besonderen Wert auf die Modernisierung. Das ganze Schild sollte "schnittiger" und "moderner" daherkommen. "Der Auftrag war, ein Design zu finden, das die Verbundenheit der beiden Gemeinden symbolisiert und was sie ausmacht", erklärte Helmut Lottes (CSU/UB).


Die Jugendlichen aus Polen

Anlass der Enthüllung war der aktuell stattfindende Besuch der Jugendlichen aus der Partnergemeinde Nowe Miastro in Polen. In wechselseitigem Ablauf findet ein Treffen der Jugendlichen der Gemeinden alle zwei Jahre in Deutschland sowie in Polen statt. "Das Ziel dabei ist ganz klar das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur sowie Gewohnheiten und Bräuche.


Immer eine helfende Hand

Und ein bisschen hoffen wir auch auf entstehende Freundschaften und damit steigende Bereitschaft, die Sprache des jeweils anderen zu lernen", schildern die Betreuer Izabela Zwierzchlewska, Jaqueline Zuber Scott sowie Julian Straßberger. Insgesamt vier deutsche und zwei polnische Betreuer zeigen sich für den Ablauf des Austauschprogramms verantwortlich. Die deutschen Betreuer Jaqueline Zuber Scott, Julian Straßberger, Lisa Reuther und Julia Hartlehnert kommen dabei aus ganz unterschiedlichen Bereichen. In der Polizei, der Heilerziehungspflege und in einem Masterstudiengang für Energietechnik beheimatet, verbindet sie alle jedoch das gleiche Ziel. Den Jugendlichen zu helfen und als Betreuer mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ähnlich geht es da Izabela Zwierzchlewska und Baata Winkler. Die beiden Lehrerinnen mit exzellenten Deutschkenntnissen haben es sich auch nicht nehmen lassen, die Jugendlichen zu begleiten. Die insgesamt 41 Jugendlichen, 20 polnische und 21 deutsche, haben dabei einen üppig gefüllten Terminkalender. Von einer Wanderung zur Frickenhöchstadter Kirchweih, über eine Gokartfahrt oder auch einen Besuch der Teufelshöhle, bis hin zu einem Ausflug zum Minigolfspielen, Bogenschießen und Klettern sowie zum Freizeitland Geiselwind sind viele Aktivitäten geboten.


Eine Kostenfrage

Dass diese Veranstaltungen nicht gerade billig sind, weiß auch Bürgermeister Helmut Lottes. "Wir sind froh, dass wir vom DPJW, dem deutsch-polnischen Jugendwerk, gefördert wurden. Genauso wie wir uns sehr über die Unterstützung vom Kreisjugendring gefreut haben", meinte er.
"Die Gesamtkosten für die Jugendlichen belaufen sich nämlich auf 15 000 bis 18 000 Euro. Da sind wir über die 5700 Euro vom DPJW und die 1000 Euro vom Kreisjugendring sehr froh", erklärte Lottes abschließend.