Zum zehnjährigen Bestehen der Coburger Autorengemeinschaft "Schreibsand" laden die Autorinnen am Samstag, 19. Oktober, um 15.30 Uhr zur Jubiläumslesung "Begegnung im Café - Franken trifft Sachsen" ins Café Schubart in der Mohrenstraße ein.

Der Name "Schreibsand" hat seinen Ursprung zum einen im langjährigen Treffpunkt der Gruppe in der Coburger Sandstraße, weist aber auch auf den früher gebräuchlichen "Löschsand" hin, der die feuchte Schreibtinte trocknete. Natürlich wird bei "Schreibsand" nicht in den Sand, sondern auf Papier geschrieben.

Regelmäßige Veröffentlichungen

Ihre erste Veröffentlichung, den Kurzgeschichtenband "Örtlich (un)begrenzt" brachten die drei Gründungsautorinnen Heidi Fischer, Renate Wunderer und Nicole Eick im Jahr 2010 im Veste-Verlag heraus. Es folgten in den nächsten Jahren der Band "Tierisch gut" und der Monatskalender "Blau" sowie Einzelveröffentlichungen der Autorinnen. Die Autorengruppe setzte sich zum Ziel, gemeinsam an Texten zu feilen und diese in öffentlichen Lesungen vorzustellen. So findet seit vielen Jahren jeden zweiten Freitag im Monat eine Lesung mit wechselnden Autoren im Coburger Café Schubart statt.

Einmal im Jahr treten bei der "Offenen Bühne" neue Schreibtalente auf, die Siegerin oder der Sieger erhält dann einen eigenen Lesungstermin im Café.

Im nun zehnten Jahr des Bestehens hat sich die Autorengemeinschaftvergrößert: Rund zwölf Schreibende treffen sich einmal monatlich, um eigene Texte zu lesen und zu besprechen.

Aber auch eine literarische Freundschaft zu den "Neustädter Autoren" ist vor zwei Jahren anlässlich des europaweitenNeustadt-Treffens entstanden. Im vergangenen Jahr war "Schreibsand" zu Besuch in Neustadt in Sachsen, die Autoren lasen gemeinsam in der dortigen Stadtbibliothek.Was lag also näher, die befreundete Gruppe zum Schreibsand-Jubiläum einzuladen. Gibt es doch zusätzlich den 30. Jahrestag des Mauerfalls zu feiern!

Zuhörer dürfen sich am 19. Oktober auf allerlei Geschichten rund ums Thema "Begegnung" freuen, als besonderes Highlight liest Autor Manfred Herzog in sächsischer Mundart. Musikalisches für zwischendurch wird ebenfalls geboten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um rechtzeitiges Kommen wird gebeten. ne