Räte stimmen
für Umschuldung

Die Gemeinde Rugendorf hat im Jahr 2011 für den Bau des Wasserhochbehälters, für die Wasserleitung vom Hochbehälter zum Ortsnetz und für die Heizungsoptimierung im Haus der Jugend drei Kredite in Höhe von insgesamt 643 292 Euro aufgenommen. Alle drei Kredite hatten einen Zinssatz von 2,7 Prozent und laufen am 15. Februar aus. "Eigentlich wollten wir die Kredite komplett tilgen", erklärte Bürgermeister Ralf Holzmann. Doch inzwischen ist ein Teil der allgemeinen Rücklage zur Zwischenfinanzierung aktueller Projekte herangezogen worden. Deshalb sollen zum Ablaufdatum der Kredite 400 000 Euro getilgt werden. "Das ist sinnvoll, um nicht in den Kassenkredit abzurutschen", erklärte Florian Puff. Der Restbetrag in Höhe von 243 292 Euro könnte über einen Kredit mit einer Laufzeit bis zum 31. Mai 2016 mit einem günstigeren Zinssatz als der Kassenkredit zwischenfinanziert und dann getilgt werden. Einstimmig befürworteten die Räte diese Umschuldung. so
Windräder rücken
von Rugendorf weg

Bei der letzten Sitzung sorgte die Bauleitplanungsänderung der Marktgemeinde Marktrodach in Rugendorf für Kopfschütteln. Denn aus den Planungen ging nicht hervor, wie sich die Standorte für die Windräder verändern werden. Fest stand nur, dass die Windräder im Rahmen der vierten Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das Sondergebiet "Windpark Rugendorf" um 65 Meter verschoben werden. "Jetzt steht fest, dass die Windräder zehn Meter von Rugendorf wegrücken", erklärte Bürgermeister Ralf Holzmann. Die Änderung der genauen Windradstandorte waren nötig, weil sonst die Richtfunkstrecke von Vodafone gestört werden würde. so
Beheizung fürs Feuerwehr-Gerätehaus

Auch mit der Beheizung der Feuerwehr-Gerätehäuser durfte sich das Grafengehaiger Ratsgremium erneut beschäftigen und wird es auch für das der Feuerwehr Grafengehaig ins Auge fassen müssen. Die Walberngrüner Wehr hat einen entsprechenden Antrag bereits gestellt. Gründe sind, dass die Einsatzkleidung in den Gerätehäusern im Winter nicht austrocknet und die Batterien der digitalen Funkgeräte wohl häufiger defekt sein werden.
Beim kürzlichen gemeinsamen Besuch von Bürgermeister Werner Bürger, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber und dem Walberngrüner Kommandanten Yves Wächter wurde in Streitau eine Infrarotflächenstrahlheizung aus Naturstein besichtigt. "Voraussetzung für eine solche Heizung ist aber eine gute Isolierung des Gebäudes, was in Walberngrün bis auf ein paar noch zu ersetzende kleine Fenster der Fall ist. Ich schlage vor, als erste Maßnahme den Schulungsraum und Stellplatz Walberngrün damit auszurüsten. Die Kosten werden nach dem vorliegenden Angebot rund 5000 Euro betragen", sagte der Bürgermeister. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu. kpw