Es bestehe kein akuter Handlungsbedarf bei den Kitaplätzen gab der Sozialausschuss dem Gemeinderat vor. Kirchehrenbachs Kita bietet 60 Plätze, die derzeit auch von auswärtigen Kindern genutzt werden; etliche Kirchenehrenbacher Kinder im selben Alter besuchen dagegen auswärtige Einrichtungen.
Rechnerisch sind es 68 Kinder, im nächsten Jahr 70 und 2019 werden es 67 sein. Es wird sich vermutlich auch die nächsten Jahre so einpendeln wie heuer, so dass kein Kind zurückgewiesen werden muss. Aber knapp könnte es werden, falls mehr Eltern ihre Kinder im Ort unterbringen wollen.
Das und noch bis 2020 fließende Zuschüsse von 85 Prozent für Baumaßnahmen an Kitas lassen eine Erweiterung sinnvoll erscheinen. Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) regte an, den Turnraum in den ersten Stock zu verlegen. Dadurch könnte ein weiterer Gruppenraum eingerichtet werden.


Kurz nach draußen

Bei diesem Vorschlag gab es Bedenken, da der Zugang ins Obergeschoss eine kurze Strecke durchs Freie führt. Das würde die Bürgermeisterin in Kauf nehmen, weil der Raum nicht dauernd genutzt würde.
Anders bei einem Gruppenraum; zudem müsste das Personal wegen der Entfernung von den anderen Gruppenräumen anders verteilt werden, damit immer eine zweite Person anwesend sein kann.
Ein Problem gibt es mit dem Spielhäuschen für die Krippenkinder. Es entspricht zwar den TÜV-Vorschriften, ist aber nicht für die Altersklasse geeignet, obwohl es von einer Fachkraft ausgewählt wurde. Mit ihr will die Gemeinde Rücksprache halten, ehe ein neues altersgemäßes Spielhaus angeschafft wird.
Ab diesem Schuljahr gibt es auch am Freitag eine Nachmittagsbetreuung. Das frisch angestoßene Projekt drohte aber mangels Anmeldungen zu scheitern.
Denn Kostendeckung ergibt sich erst bei zwölf Kindern; es sind aber nur acht angemeldet. Zwei fehlende Elternbeiträge will die Caritas, der Träger, übernehmen, wenn die Gemeinde die anderen zwei übernimmt. Das sagte der Gemeinderat einstimmig zu. Es geht um eine Defizit von 120 Euro monatlich.