Rauchte zu Beginn des neuen Jahrtausends noch etwa jeder dritte Jugendliche zwischen zwölf und siebzehn Jahren, so ist es heute nur noch knapp jeder zehnte in dieser Altersgruppe. Ist dies die Folge gelungener Tabakkontrollpolitik? Eine Auswirkung erfolgreicher Präventionsarbeit? Oder spielt gar ein gesellschaftlicher Wandel hin zur Gesundheitsorientierung die entscheidende Rolle?
Der Vortrag "Tabakprävention bei Jugendlichen - eine Erfolgsgeschichte" befasst sich mit der zentralen Fragestellung, was zu dieser Veränderung führte und welche Schlüsse daraus für die zukünftige Arbeit im Rahmen der Prävention gezogen werden können. Der Referent Martin Heyn studierte Soziale Arbeit an der Universität Bamberg und Sozialmanagement an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg und ist seit 22 Jahren im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig. Heute leitet er das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung am LGL, darüber hinaus nimmt er mehrere Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten und Hochschulen wahr. Der öffentliche Vortrag im Rahmen der Erlanger Runde mit anschließender Diskussion findet heute um 15 Uhr im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Eggenreuther Weg 43 in Erlangen statt. red