Im Rahmen des Stadtteilmütterprojektes "Känguru" des Caritasverbandes Coburg wurde für Familien aus dem Stadtteil Wüstenahorn unter fachlicher Begleitung erneut ein abwechslungsreiches Wochenende in der Jugendbildungsstätte Neukirchen durchgeführt. Das Familienwochenende stand ganz unter dem Thema "Starkes Team". "Wenn alle in der Familie zusammenhalten, schafft jeder es im Alltag besser", beschrieb Projektleiterin Roza Koch vom Caritasverband das vielseitige Familienerlebniswochenende.
An dem vielseitigen Wochenende erhielten Familien aus dem Stadtteil Wüstenahorn die Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen zu finden. Die Familien aus dem Stadtteil, darunter viele mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrungen, konnten sich so näher kennenlernen und auch neue Netzwerke knüpfen. Insbesondere die Integration der im Stadtteil Wüstenahorn lebenden Familien stand im Mittelpunkt des Familienwochenendes. "Unser Ziel ist es, Familien in einer offenen Atmosphäre zusammenzubringen und ihnen so die Möglichkeit eines Erfahrungsaustausches hinsichtlich Familie, Erziehung, Bildung oder Arbeit zu geben", so Caritas-Geschäftsführer Richard Reich.
Für die Kleinkinder wurden von Fachkräften eine bunte Palette an Spielaktivitäten und für die älteren Kinder naturbezogene und erlebnispädagogische Spiele angeboten. Die Eltern erhielten Gelegenheit für aktuelle Anliegen und informellen Austausch untereinander.
Aber auch bei den gemeinsamen Lagerfeuern mit Stockbrot konnten die Familien den Alltagsstress vergessen und die Zeit zusammen genießen. Bewegungsspiele, kreatives Gestalten, Outdoor-Aktivitäten, Nachtwanderung, Schatzsuche, Hochseilgarten, gemeinsame Familienspiele und vieles mehr standen auf dem Programm des Familienwochenendes. Alle Aktivitäten machten den beteiligten Familien großen Spaß, gegenseitige Hilfe war selbstverständlich und das Gemeinsame stand im Vordergrund.
Die Stadtteilmütter, welche das Familienwochenende organisiert und durchgeführt hatten, waren mit dessen großem Erfolg sehr zufrieden. Es habe zu einem gelungenen Miteinander beigetragen, berichtet Projektleiterin Roza Koch von der Caritas. red