Der Bausenat muss die Pläne genehmigen, der Finanzsenat das Geld freigeben: Die Freiwillige Feuerwehr Creidlitz erhält ein neues Gerätehaus. Rund 2,1 Millionen Euro soll es kosten, der Bau noch in diesem Jahr beginnen und bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Der Finanzsenat gab das Geld dafür gestern einstimmig frei.

Gegenüber der ersten Schätzung liegen die nun errechneten Kosten rund 350000 Euro höher. Das liege daran, dass man bei der Schätzung Mittel- und nicht die Höchstwerte zugrunde gelegt habe, erläuterte Hochbauamtsleiter Peter Cosack am Dienstag im Finanzsenat. Den Passivhausstandard erspart sich die Stadt in diesem Fall. Cosack wies darauf hin, dass das Gerätehaus im Wesentlichen aus einer Fahrzeughalle und ansonsten nur wenigen dauerhaft beheizten Räumen bestehe. Um der Energieeinsparungsverordnung Genüge zu tun, sei die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen.

Der Bau- und Umweltsenat hat die Pläne für das Haus am nördlichen Ortsausgang von Creidlitz grundsätzlich gebilligt. Es wird aber noch einmal umgeplant: Die Parkplätze für die Feuerwehrleute im Einsatz kommen nun Richtung Ketschendorf, das Gebäude selbst rückt näher an Creidlitz heran, und die Fahrzeughalle wandert auf die andere Gebäudeseite. sb