Vom Gemeinderat positiv beschieden wurde der Antrag der Waldgenossenschaft Mittelehrenbach I auf Gewährung eines gemeindlichen Zuschusses für die Waldwegebaumaßnahmen in Mittelehrenbach an der alten Wegstrecke nach Ortspitz. Dabei geht es um Ausbesserungsmaßnahmen auf einer Strecke von insgesamt 1700 Metern.

900 Meter davon sind Leutenbacher Gemeindestraße, 700 Meter gehören der Waldgenossenschaft, der Rest ist privat. Der Gemeinderat beschloss, für die Ausbesserungsarbeiten auf seiner Wegstrecke aufzukommen. Gemeinderat Reinhard Weber (CSU) stellte die Frage nach dem Stand der Dinge bei der Sanierung der Gemeindestraßen. Es war beschlossen, dass die Verbindungsstraßen auf Risse überprüft werden sollten. Ein Auftrag zum Vergießen mit 5000 Meter war an eine Firma gegeben worden.

Bis Oberehrenbach erledigt

Die erledigte diese Arbeiten von Leutenbach bis Oberehrenbach. Für die Straßen auf die Jurahöhe sowie die Orte Ortspitz und Seidmar, die im Winter besonders strapaziert sind, hat das Geld nicht mehr gereicht. Also hat man die Sanierung hier einfach nicht vorgenommen, wie Bürgermeister Florian Kraft (FW) auf Nachfrage mitteilte. Die Schäden dürften nachher umso intensiver zu beheben sein.

Kraft teilte auch mit, dass die Planung der Erweiterung des Krippenbaus in Leutenbach am 20. November Gegenstand einer Besprechung bei der Regierung von Oberfranken sein wird. Die Planung wird vorgestellt und geprüft sowie die Zuschussfähigkeit festgestellt. Wenn alles glattgeht, sollten im Laufe des Winterhalbjahres die Ausschreibungen erfolgen können. Wunschziel ist es, das Projekt im Lauf des Jahres 2019 realisieren zu können, was im Hinblick auf die vollen Auftragsbücher der Unternehmen nicht einfach sein wird. Der Gemeinderat hatte im Vorfeld noch eine Unterkellerung des Neubaus in Erwägung gezogen.

Der Planer riet davon aber wegen des Grundwassers und des hohen Aufwands ausdrücklich ab, wie Bürgermeister Kraft berichtete. Mehrkosten von 230 000 Euro wären dafür nötig gewesen. Zudem sind solche Räume, wie Kindergartenleiterin Lydia Heilmann sagte, aufgrund des fehlenden Tageslichts für die Kinderkrippe nicht nutzbar. Der Gemeinderat nahm daraufhin davon Abstand.

Ein Anlieger in der Dietzhofer Straße in Leutenbach beklagte sich über zu schnelles Fahren von der Abbiegung Dorfstraße bis zur Straße Rosenau und beantragte die Einrichtung einer Tempo-30-Zone. Dabei handelt es sich um die Staatsstraße 2242.

Die Gemeinde setzte noch eins drauf und will eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung von der Einmündung Mittelehrenbacher Straße am Pfarrhaus bis Einmündung Raiffeisenstraße am Ortsausgang nach Dietzhof beim Staatlichen Straßenbauamt beantragen.