In einer Mitteilung des FDP-Orts- und Kreisverbandes Bamberg plädieren die FDP-Bildungs- und Familienpolitiker Martin Pöhner, Axel Fritsch und Jobst Giehler für ein Ja zum Ratsbegehren beim Bürgerentscheid am 18. November.

Sie warnen vor der Gefahr, dass ohne Ausweisung des geplanten Gewerbegebiets auf dem ehemaligen Munagelände die Schulsanierungen ins Stocken geraten können. "Bamberg braucht zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen, um die Herausforderungen der nächsten Jahre in der Bildungs- und Familienpolitik finanzieren zu können", betont Bambergs FDP-Kreisvorsitzender Jobst Giehler. Die Schulsanierungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass hierfür viele Millionen erforderlich sind. "Allein das Clavius-Gymnasium hat über 30 Millionen Euro gekostet", ruft Giehler in Erinnerung. "Bei den anstehenden Schulsanierungen bzw. Neubauten für das Dientzenhofer Gymnasium, die Blaue Schule und das Kaiser-Heinrich-Gymnasium ist jeweils von mindestens 35 bis 40 Millionen Euro pro Schule auszugehen", rechnet FDP-Stadtrat Martin Pöhner vor, der Mitglied im Zweckverband Gymnasien ist. Nicht nur bei den Schulen stünden große Investitionen an. red