Nach dem ersten Bewilligungsbescheid der Förderoffensive Nordostbayern an das gemeinsame Kommunalunternehmen Winterling Immobilien (gKU) erhielten neun weitere oberfränkische Städte und Gemeinden eine Förderung aus diesem Programm: Über 2,2 Millionen Euro Finanzhilfen gehen an Kasendorf, Kulmbach, Thurnau, Pressig (Kaiser-Karl-Str.14, Fraunhofer-Areal, 180 000 Euro), Steinwiesen (Kronacher-Str. 2, Gerberhaus, 20 700 Euro) Berg, Naila, Arzberg und Marktleuthen.
Die Fördermittel stammen aus dem bayerischen Sonderprogramm Förderoffensive Nordostbayern, das 2016 vom Bayerischen Ministerrat für einen Zeitraum von vier Jahren, von 2017 bis 2020, beschlossen wurde. Ziel der Förderoffensive ist es, Maßnahmen zur Beseitigung von innerörtlichen Leerständen und zur Aufwertung der Stadt- und Ortskerne in den Landkreisen Hof, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel sowie in der kreisfreien Stadt Hof und im Landkreis Tirschenreuth zu unterstützen. Dafür wird der Fördersatz auf einheitlich 90 Prozent angehoben. Gerade finanzschwächere Kommunen haben dadurch die Möglichkeit, oft langjährige und das Ortsbild störende Leerstände zu beseitigen (siehe auch Seite 13). red