Die Edition "Wische den Staub weg" enthält alle 30 Haiku/Senryu (Gedichte in japanischer Gedichtform) von Ingo Cesaro, die nach dem Zufallsprinzip erscheinen. Anwesend bei ihrer Vorstellung war auch der Projektleiter von "Kronach leuchtet", Markus Stirn. Petra Zenkel-Schirmer und Markus Stirn bekamen jeweils die ersten Exemplare dieser Edition von Gisela Gülpen überreicht.

"Kronach leuchtet" unterstützt

Der Autor von "Wische den Staub weg", Ingo Cesaro, bedankte sich bei Petra Zenkel-Schirmer für die großzügige Überlassung der Schaufenster und des Ausstellungsraumes für die Dauer von "Kronach leuchtet". Es sei nicht selbstverständlich, führte er aus, dass man so viele Unannehmlichkeiten in Kauf nimmt, um "Kronach leuchtet" zu unterstützen.

Petra Zenkel-Schirmer sagte, dass man immer wieder höre, in Kronach sei nichts los. Wenn etwas los ist, dann müsse man sich auch entsprechend einbringen.

Cesaros Dank galt auch Markus Stirn, der dieses interaktive Projekt unterstützt.

Ein interaktives Projekt

Lichtpunkt 77 bei "Kronach leuchtet" ist ein leiser Lichtpunkt, im Schaufenster des Ateliers Petra Zenkel-Schirmer, Lucas-Cranach-Straße 12. Interessierte können hier in ein Mikrofon pusten, und auf dem Bildschirm wirbelt Staub von einem Tisch auf. Hinten auf der Beamer-Leinwand wirbelt der Staub weiter. Jetzt kann man auf dem Tisch ein Haiku lesen, eins von 30, die nach dem Zufallsprinzip zu lesen sind. Dann legt sich der Staub wieder, und es kann erneut ins Mikrofon gepustet werden. red