Bundespräsident Joachim Gauck lädt am Samstag, 19. März, um 19 Uhr zum Benefizkonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Nott in die Bamberger Konzerthalle ein.
Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Bedrich Smetana und Gustav Mahler. Der Erlös ist für den Deutschen Hospiz- und Palliativverband und den Hospizverein Bamberg bestimmt.
Für die Bamberger Symphoniker ist das Konzert auch der Auftakt zum Jubiläum ihres 70-jährigen Bestehens. Das Bayerische Fernsehen wird das Konzert im Hörfunk-Programm BR-Klassik und per Video-Livestream übertragen; im Bayerischen Fernsehen wird es am selben Tag ab 22 Uhr zeitversetzt ausgestrahlt.


Reihe geht auf Weizsäcker zurück

Am 20. März 1946 gaben die damals noch "Bamberger Tonkünstlerorchester" genannten Symphoniker ihr erstes Konzert. In der Folge entwickelte sich das Orchester, das sich vornehmlich aus ehemaligen Mitgliedern des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag formierte, zu einem Weltklasse-Ensemble und zu einem musikalischen Botschafter Deutschlands - oft auch in Verbindung mit Auslandsbesuchen damaliger Bundespräsidenten. In diesem Jahr ist Bundespräsident Joachim Gauck der Gastgeber in der Konzerthalle Bamberg. Das Programm am Vorabend des Gründungsjubiläums beschwört die böhmischen Wurzeln - mit Smetanas Tongemälde "Aus Böhmens Hain und Flur" sowie mit Mozarts "Don-Giovanni"-Ouvertüre und Mahlers 7. Symphonie, die beide in Prag ihre Uraufführung erlebten.
Die Reihe "Benefizkonzert des Bundespräsidenten" geht auf Richard von Weizsäcker zurück, der die Konzerte seit 1988 alljährlich in Berlin ausrichtete. Seit der Amtszeit von Bundespräsident Horst Köhler finden jährlich zwei Konzerte in wechselnden Bundesländern statt. red