Knapp 50 Schützen aus Franken, Thüringen und Hessen kamen zum Stand der Haßfurter Schützen, wo zum 27. Mal seit 1991 ein Preisschießen mit Selbstladegewehren veranstaltet wurde. Geschossen wurde auf grün-weiße Ovalringscheiben, die je nach Entfernung (100 oder 50 Meter ) und Art der Visierung (Kimme und Korn oder Zielfernrohr) unterschiedliche Größe hatten.
Dabei wurden vier Kategorien unterschieden: Großkaliber-Selbstladegewehre, bei denen über Kimme und Korn gezielt wird, Großkaliberwaffen mit Zielfernrohr, Kleinkalibergewehre mit offener Visierung und Kleinkalibergewehre mit Zielfernrohr. Die Schwierigkeit bestand hauptsächlich in der knapp bemessenen Zeit: In den beiden Großkaliberklassen hatte der Schütze jeweils 35 Sekunden Zeit für fünf Schuss, beim Kleinkaliberschießen, wo der Rückstoß weitaus geringer ist, gar nur 20 Sekunden.
In der Kategorie 1 siegte der Haßfurter Stefan Burkard mit 93 von 100 möglichen Ringen, knapp gefolgt von Stefan Dück vom SV Freihand Bad Kissingen, der 92 Ringe erzielte. Auf Platz 3 folgte ein weiterer Haßfurter, Wilhelm Grohe, mit 91 Ringen. Bei den Zielfernrohrschützen, der Klasse mit der weitaus größten Beteiligung, hatte Torsten Wrobel von der SG Hildburghausen mit hervorragenden 98 Ringen die Nase vorn, gefolgt von seinem Vereinskameraden Volker Röbisch (92) und seinem Vater Günter Wrobel (90).
In der Kleinkaliberklasse mit offener Visierung gingen die ersten Plätze an Haßfurter Schützen. Es siegte mit 97 Ringen Werner Ott vor Zweitem Schützenmeister Wilhelm Grohe (93) und Stefan Burkard (91). In der Kategorie Kleinkaliberklasse mit Zielfernrohr waren die ersten beiden Plätze am Ende ebenso in heimischer Haßfurter Hand. Den ersten Platz erreichte Manuela Ott mit 93 Ringen und drei Innenzehnern vor Stefan Schön, der ebenfalls 93 Ringe geschossen hatte, aber nur zwei Innenzehner. Mit 93 Ringen und einem Innenzehner musste sich Ralf Schlegel vom BDMP Maintal Franken mit dem dritten Platz begnügen.
Alle Preisträger erhalten handgetöpferte, mit ihrem Namen und dem Wappen der SG Haßfurt versehene Tonkrüge. Schießleiter Wilhelm Grohe dankte allen Helfern und lud die Teilnehmer ein, im nächsten Jahr zum 28. Selbstladegewehrschießen wiederzukommen. red