Die Gartenfreunde Wohnsig konnten jetzt ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand dabei im Mittelpunkt.
In einem Dankgottesdienst, den Pfarrer Georg Kocheekaranveetil in der Kapelle St. Jakobus zelebrierte, bezeichnete er die Gartenfreunde als einen Verein des Lebens und als gute Gärtner im Garten Gottes. Als Lektorinnen fungierten die beiden Vorsitzenden Cornelia Bienlein und Kathrin Schreppel.
Nach dem gemeinsamen Essen ging Bienlein auf den Werdegang des Vereins ein. Dieser war 1993 auf Initiative des damaligen Kreisgartenfachberaters Josef Schröder gegründet worden. Bereits im ersten Monat traten 46 Bürger dem Verein bei - mehr als die Hälfte der Einwohner von Wohnsig. Heute sind es 71 Mitglieder. Gründungsvorsitzende war Sonja Löppert (Tempel), ihre Vertreterin Maria Schütz. Beide standen dem Verein 23 Jahre vor.
Wie Bienlein deutlich machte, sei der Verein seinem Namen als Verein für Landschafts- und Gartenpflege immer nachgekommen. Zahlreiche Sträucher, Bäume und Blumen wurden gepflanzt und so das Ortsbild nachhaltig verändert. Die Pflege städtischer Flächen gehöre ebenso dazu wie das Binden von Osterkronen. Die letzte große Pflanzaktion war "Der Landkreis blüht" mit über 500 Blumenzwiebeln am Ortseingang und im Ort. Aber auch eine Vielzahl von Vorträgen und Kursen war zu erleben, wie die Vorsitzende ausführte. Hauptsächlich ging es dabei um Garten und Gesundheit. Veredelungskurse, das Schneiden von Obstbäumen oder die Pflege von Zimmerpflanzen waren genauso Themen wie Klassische Homöopathie oder Osteoporose.
Bienlein machte deutlich, dass der Verein ein wichtiger Kulturträger auf dem Jura ist. So wurden auch Feuerlöscherschulung, Koch- und Backkurse, Häkelkurse oder Spieleabende durchgeführt. Sogar zwei Wallfahrten nach Glosberg und Gößweinstein standen auf dem Programm. Auch die Wanderungen auf dem Jura stünden hoch im Kurs. Landesgartenschauen wurden genauso besichtigt wie der Dom zu Bamberg, Kloster Banz und das Bäckereimuseum in Kulmbach. Gerne nähmen die Mitglieder auch an Festen und Umzügen von Nachbarvereinen teil. Höhepunkte seien alljährlich das Dorffest mit der FFW Wohnsig, das Jacobifest und die alljährliche Weihnachtsfeier.
Zweiter Bürgermeister Hans Schott lobte die Arbeit der Gartenfreunde: "Ihr seid ein Garant für ein schönes Ortsbild und damit ein positives Aushängeschild der Stadt Weismain." Roswitha Tremel vom Kreisverband für Gartenbau machte auf die Erfolge in der Orts- und Landschaftspflege aufmerksam.
Für 25 Jahre Treue zum Verein wurden ausgezeichnet: Sonja Bauer, Barbara Langbein, Elisabeth Herold, Elke Langgold, Georg und Sonja Tempel, Werner Bienlein, Kunigunda und Ludwig Dück, Elisabeth, Hans, Stefan und Markus Endres, Herbert, Jürgen, Marion und Maria Schütz, Marga Herold, Christine Moritz, Gertraut Rauch, Gerda Harald Alfred und Robert Rehe, Evi Müller, Martin und Roswitha Metzner, Karin Brückner, Claudia Holley, Monika Kruse und Josef Schröder.