Die Teuschnitzer können zum 1. Januar 2019 ihr Wasser direkt von der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) beziehen. Im Gegenzug will die Stadt ihre angestrebte Klage gegen den Wasserzweckverband Frankenwaldgruppe (FWG) zurückziehen. Das geht am Freitag aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Es ist von einem Einvernehmen die Rede. Wenige Stunden zuvor hatte ein Schlichtergespräch zwischen der Stadt mit Bürgermeisterin Gabi Weber, dem geschäftsleitenden Beamten Thomas Weber und der FWG mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Baumgärtner unter Beisein von Landrat Klaus Löffler und dem Vorsitzenden der FWO, Heinz Köhler, und FWO-Geschäftsführer Markus Rauh stattgefunden. Weiter heißt es, dass bezüglich der Forderungen seitens der FWG an die Stadt - die Rede ist von 60 000 Euro - ebenfalls eine Einigung erzielt wurde. Ob die Teuschnitzer nun den Betrag insgesamt, teilweise oder gar nicht begleichen müssen, darüber wurde Stillschweigen vereinbart.
Bezüglich der Investitionskostenbeiträge, die die Stadt zur Sanierung der FWG zahlen soll, aber nicht will, soll im September eine Stadtratssitzung stattfinden. vs