Bei den Freien Wählern (FW) wurde auf Kreisebene in Stegaurach der Kreisverband Bamberg Land gegründet. Ziel der Gründung ist es, allen unabhängigen Ortslisten eine Möglichkeit zu geben, sich den Freien Wählern anzuschließen - und das ohne Parteibuch.

Der Erste Vorsitzende der FW-Kreisvereinigung Bamberg Land, Georg Kestler, begrüßte die Anwesenden. FW-Bezirksvorsitzender Manfred Hümmer erläuterte das Für und Wider der Einwände bezüglich der Vereinssatzung. Insgesamt 20 Gründungsmitglieder stimmten der Satzung und der Gründung des FW-Kreisverbandes Bamberg Land zu. Der Vorstand mit dem Ersten Vorsitzenden Georg Kestler und seinen Stellvertretern Verena Scheer, Thilo Wagner, Stefan Kabitz und Hans Wagner wurden einstimmig gewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch Schatzmeister Gerd Porzky und Schriftführerin Margot Scheer. Zum erweiterten Vorstand zählen die Beisitzer Julia Schott, Viktor Weber und Jürgen Gillich.

Staatsminister Thorsten Glauber kam direkt von der Klausurtagung der Freien Wähler in Garmisch Partenkirchen und war der zweite Höhepunkt des Abends. In seinem Grußwort blickte er zurück auf die vergangenen Wahlen und bedankte sich bei allen Kandidaten und Unterstützern für ihr großartiges Engagement und das tolle Ergebnis. "Wir Freie Wähler regieren jetzt mit", so der Minister, der den Anwesenden einen Einblick in die Aufgaben und Herausforderungen der Regierungsverantwortung gab.

Streuobstwiesen richtig zu bewirtschaften und dabei etwas für den Insektenschutz zu tun, sei für das Umweltministerium eine riesige Aufgabe gewesen. Glauber ist klar dafür, die Kulturlandschaft zu erhalten und kein "Schwarzes-Peter-Spiel" mit den Landwirten und Naturschützern zu spielen. Als weitere Herausforderung ging er auf den Grundwasserschutz und die Trinkwasserversorgung ein. Hier seien die Freien Wähler dran, dass vor allem die kleinteilige Landwirtschaft weiter gestützt wird und mit neuen Messmethoden der Nitrateintrag bestimmt wird und sogleich die Düngeempfehlung an die Landwirte geht. Mit Informationsaustausch und Gesprächen klang der Abend aus. red