Trockenheit und Hagelschäden haben in einigen Regionen Bayerns zu erheblichen Beeinträchtigungen in der Futterversorgung geführt. Um witterungsbedingte Engpässe zu überbrücken, können betroffene landwirtschaftliche Betriebe jetzt Ausnahmeregelungen zur Futternutzung brachliegender Flächen in Anspruch nehmen. So dürfen in den Landkreisen Kulmbach und Kronach im begründeten Einzelfall brachliegende Flächen die als ÖVF-Brache oder sonstige Stilllegungsflächen (NC 062, 591 und 592) beantragt wurden, ab Sonntag, 1. Juli, beweidet oder zur Futtergewinnung verwendet werden. Zulässig ist auch eine Weitergabe im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an Dritte. Wenn für die betreffenden Flächen zusätzlich Agrarumweltmaßnahmen beantragt wurden, ist die Futternutzung vorher zu prüfen. Voraussetzung für die Ausnahmegenehmigung ist eine schriftliche Antragstellung beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach. red