Bei der Tagung der Fußballjunioren des Kreis Rhön in Heustreu gab es nur eine Information, die länger diskutiert wurde. Es ging um zwei Schiedsrichter, die wegen Ärgers mit Verein aufgaben. Eine Lösung scheint schon in Sicht. Der Ostheimer Schiedsrichter Carsten Braungardt bot an, bei diesen Vereinen zu pfeifen.
Der Bad Kissinger Gruppen-Obmann der Schiedsrichter, Alexander Arnold, gab eine Regeländerung bekannt. Der Torhüter darf, nachdem er sich den Ball mit dem Fuß vorgelegt hat, diesen noch einmal straflos aufnehmen. Arnold bat die Vereine, Spielerpässe zu jedem Spiel mitzubringen, da öfters das Internet vor Ort ausgefallen sei. Der langjährige Kreisjuniorenleiter Rainer Lochmüller wurde verabschiedet. Er wird seinem Nachfolger Markus Winterstein auch künftig mit Tat und Rat unterstützen. Als letzte Amtshandlung gab Lochmüller bekannt, dass der Kreis Rhön bayernweit laut einer Umfrage bei den Jugendleitern am zweitbeliebtesten ist. Juniorenspielgruppenleiter Thomas Habermann sagte, die vielen Spielausfälle seien ein Ausreißer gegenüber den Vorjahren gewesen. Was aber überwiegend unbespielbaren Plätzen geschuldet war.
Die Frauen- und Mädchenbeauftragte Ruth Müller beklagte den Rückzug von zwei Frauenteams. Für den Pokal hätten nur der FC Hammelburg und die SG Schönderling/Thulba gemeldet. "Dass wir nur noch zwei Juniorinnenteams im Kreis haben (FC Bastheim-Burgwallbach und SG Thulba) ist bedauerlich, da hoffe ich zukünftig auf mehr Interesse bei den Vereinen".
Der Bezirks-Online-Beauftragte Jürgen Apel lobte die JFG Sinntal/Schondratal als fleißigste Tickerer; gar nicht getickert wurde beim SC Diebach, dem VfR Sulzthal, der SG Untererthal, der SG Unsleben, dem TSV Münnerstadt, der SG Frankenheim und der JFG Oberes Streutal. Apel bat diese Vereine wegen großen Interesses der Fans um Besserung, der Kreis Rhön liege weit hinter den drei anderen des Bezirks. Die Spielgruppeneinteilung wird offiziell am 15. August ins Internet gestellt, Verlegungen müssten spätestens fünf Tage vor dem Spiel beantragt werden. Bei Spielabsagen wegen Unbespielbarkeit des Platzes wird ein Nachholtermin binnen zehn Tagen festgesetzt, notwendige Nachholspiele der Vorrunde noch 2018 ausgetragen. Unter "Verschiedenes" wollte Wolfgang Taubert (1. JFG Rhön) wissen, was aus der Initiative "Auflösung der U-19" wurde, in Thüringen gebe es das schon. Rainer Lochmüller berichtete, dass darüber im bayerischen Verband noch nicht entschieden sei. Dass Spielverlegungen kostenpflichtig seien, bezeichnete Wolfgang Taubert in der Versammlung als "Raubrittertum" des Verbandes.