Der Ortsverband FuG (Für unsere Gemeinde Neudrossenfeld) ist inzwischen auf 59 Mitglieder angewachsen. Von dieser erfreulichen Entwicklung der Gruppierung, die sich 2014 erstmals zur Kommunalwahl stellte, berichtete Schatzmeister Uwe Peetz bei der Jahresversammlung im Gasthof Schnupp.

Stellvertretender FuG-Ortsvorsitzender Matthias Deinert blickte nochmals auf die Gründung von FuG zurück. Der Grund für die Vereinsgründung lag allein in der Kommunalwahl 2014: "Wir sind ja gewissermaßen aus dem Stand grandios aufgeschlagen. Uns liegt das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen am Herzen. Das steht ganz klar im Mittelpunkt unserer Tätigkeit, und das wird auch immer wieder von den Bürgern durch eine rege Teilnahme an den Stammtischen in den Ortsteilen honoriert."

Über die aktuelle Gemeindepolitik referierte Gemeinderat Harald Kull. "Es ist ja bekannt, dass es bei uns mit der Erledigung und Beantwortung unserer Anträge nicht allzu schnell geht, bloß mittlerweile sagen das alle Fraktionen im Gemeinderat. Wir haben, seitdem wir im Gemeinderat vertreten sind, 59 mündliche Anfragen und Anträge gestellt, davon 42 Punkte in 18 schriftlichen Anträgen beantragt. Das Erfreuliche ist, dass von unseren insgesamt 101 Anfragen und Anträgen 33 erfolgreich bearbeitet wurden." Allgemein bedauerte Kull, dass viele Beschlüsse des Gemeinderates, die einstimmig beschlossen wurden, nicht umgesetzt wurden.

Gemeinderätin Annette Fial beschäftigte sich mit der Mittags- und Nachmittagsbetreuung im Kinderhort, in dem gegenwärtig 52 Kinder angemeldet sind. Sie hielt es für sehr wichtig, dass neben der Kinderkrippe und dem Kindergarten auch eine Nachmittagsbetreuung für die Grundschulkinder vorgehalten wird. Annette Fial: "Das gesamte Gebäude ist eigentlich sanierungsbedürftig. Daraufhin habe ich einen Antrag gestellt, dass vonseiten der Gemeinde geprüft wird, ob eine Sanierung, ein Anbau oder Neubau möglich ist, natürlich mit Hilfe von eventuellen Fördertöpfen. Es ist wichtig, dass hier eine attraktive Nachmittagsbetreuung gegeben ist." Derzeit werde von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit einem Architekten geprüft, was überhaupt baulich verändert werden kann und welche Fördermöglichkeiten vorhanden sind. Gemeinderätin Annette Fial: "Ich finde es toll, dass auch die Unterstützung der anderen Gemeinderatsmitglieder da ist und schnell an einer Lösung gearbeitet wird."

Gemeinderat Björn Sommerer verwies darauf, dass in jüngster Zeit im Gemeinderat häufig gemeinsame Anträge gestellt werden: "Da sind wir guter Hoffnung, dass es so weitergeht."