Kürzlich zeichnete Landratsstellvertreter Helmut Fischer im Landratsamt fünf Mitglieder der DLRG Burgkunstadt für ihre langjährige Dienstzeit bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft im Auftrag des Innenministers Joachim Herrmann mit einem Ehrenzeichen aus.

Entsprechend ihrem Leitbild habe es sich die DLRG zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit der Menschen im, am und auf dem Wasser zu gewährleisten, betonte Helmut Fischer. Damit übernehme die DLRG eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Gelebt werde diese Aufgabe in Bayern in über hundert Ortsgliederungen. Die Aufgaben seien vielfältig und würden vom Wasserrettungsdienst, Sanitätsdienst, Mitarbeit im Katastrophenschutz und der zivil-militärischen Zusammenarbeit bis hin zur Ausbildung im Schwimmen und Rettungsschwimmen reichen.

Helmut Fischer freute sich besonders, dass sich auch im Landkreis viele Personen ehrenamtlich bei der DLRG engagierten. Mit der Übergabe des staatlichen Ehrenzeichens solle Dank und Anerkennung für die geleistete ehrenamtliche Arbeit zum Ausdruck gebracht werden. Während Helmut Fischer Urkunden und das Ehrenzeichen am Bande für 25- und 40-jährige Dienstzeit und das große Ehrenzeichen für 50-jährige Dienstzeit überreichte, würdigte Werner Schneider, der Vorsitzende der DLRG Burgkunstadt, die Verdienste der fünf Geehrten.

Der für 25-jährige Dienstzeit geehrte Dirk Dümlein aus Burgkunstadt sei Rettungsschwimmer und habe sich durch seine Einsätze bei den Schneekatastrophen im Bayerischen Wald und in Bad Reichenhall sowie bei Hochwassereinsätzen an der Elbe hervorgetan. Der ebenfalls für 25-jährigen Einsatz ausgezeichnete Dirk Scheibel aus Burgkunstadt stehe als Rettungsschwimmer und Bootsführer sowie beim Wachdienst zur Verfügung und sei zusätzlich für den gesamten Fuhrpark (Boote und Fahrzeuge) zuständig.

Seit 40 Jahren engagiere sich Rudolf Zapf aus Altenkunstadt im aktiven Dienst und ebenso lang als Rettungsschwimmer im Wachdienst im Freibad. Zudem sei er Leinenführer der Tauchgruppe und habe sich bei den Schneekatastrophen im Bayerischen Wald und den Hochwassereinsätzen an der Elbe hilfreich eingebracht.

Sogar seit einem halben Jahrhundert sei Jürgen Blenk aus Burgkunstadt als Rettungsschwimmer im Wachdienst tätig. Er habe die Technik der DLRG in Burgkunstadt in den 1970er Jahren aufgebaut und ebenso den technischen Bereich im Landesverband Bayern. Zudem sei er in der Ausbildung der Lehrer zu Rettungsschwimmern in Mittel- und Oberfranken tätig gewesen. Im Verein sei er zudem zuständig für den Funkbereich bei allen Einsätzen.

50 Jahre Rettungsschwimmer

Auch Robert Wilm aus Obersdorf sei seit 50 Jahren als Rettungsschwimmer der DLRG im Wachdienst tätig und stehe als ausgebildeter Sanitäter für alle Einsätze zur Verfügung. Im Verein sei er 20 Jahre Leiter der Finanzen und weitere 20 Jahre Vorsitzender gewesen. Als ausgebildeter Schwimmlehrer leite er mit Volker Thormählen den Schwimmunterricht in den Grundschulen Altenkunstadt, Burgkunstadt und Weismain, wobei es sich um ein Projekt der DLRG Burgkunstadt mit der AOK und dem Gesundheitsministerium unter der Schirmherrschaft von Ministerin Melanie Huml handelt.

Bürgermeister gratulierten

Für die Wohngemeinden der Geehrten gratulierten zu der Auszeichnung der Altenkunstadter Bürgermeister Robert Hümmer, der Hochstadter Bürgermeister Thomas Kneipp und der Dritte Burgkunstadter Bürgermeister Manfred Hofmann. Zum Schluss überreichte der Burgkunstadter DLRG-Vorsitzende Werner Schneider an Helmut Fischer die Erinnerungsmedaille der DLRG-Stiftung Bayern. thi