Die Mitglieder des Vereins ProHeimat Fränkischer Jura trafen sich in der Gastwirtschaft Deuber zu ihrer Hauptversammlung. Im Rückblick auf das vergangene Jahr zeigte sich, dass sich die Mitglieder des Vereins wieder äußerst aktiv für die Gesundheit der hier lebenden Menschen eingebracht haben. Zentraler Punkt dabei ist und war der Erhalt des bewährten 10H-Gesetzes. Vor allem dieser Regelung ist es zu verdanken, dass der fränkische Jura bislang noch nicht vollkommen als sogenanntes Konzentrationsgebiet mit Windkraftanlagen verbaut wurde.

Gerade im Umfeld der Landtagswahlen in Bayern galt es deshalb, Gespräche mit den politischen Vertretern führen, Treffen mit Bürgerinitiativen aus dem fränkischen Raum zu organisieren und Mandatsträger direkt anzuschreiben. Die Mitglieder und Unterstützer des Vereins, sagte Vorsitzender Edwin Bergmann, sollten weiterhin wachsam auf den Fortbestand und die Einhaltung der bürgernahen 10H-Abstandsregelung zum Schutz der Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner achten. Dafür habe man die Unterstützung von über 7500 Bürgern aus dem Vier-Landkreise-Eck Lichtenfels-Kulmbach-Bayreuth und Bamberg, die sich per Unterschrift gegen den Bau von Windkraftanlagen ausgesprochen hätten.

Bei den Neuwahlen wurden Edwin Bergmann und Ralf Neumüller als Erster und Zweiter Vorsitzender bestätigt. Auch das Amt des Kassierers und der Schriftführerin ging wieder einstimmig an Carmen Christina Mühlberg und Pia Martin. red