Fünf Bamberger Brücken werden bis Anfang November im Zuge der wiederkehrenden Brückenprüfungen auf ihren baulichen Zustand untersucht. Alle drei Jahre sind dazu wechselweise an jedem Bauwerk sogenannte Hauptprüfungen oder einfache Prüfungen durchzuführen. Zwei Tage pro Bauwerk sind veranschlagt, um so dauerhaft deren Verkehrssicherheit zu gewährleisten, teilt die Stadt mit.
Ziel der Maßnahme ist es, die natürlichen Verschleißerscheinungen und Materialänderungen etwa infolge der dauernden Verkehrsbelastung zu betrachten, um gegebenenfalls gezielt Unterhalts- und Erneuerungsmaßnahmen einleiten zu können. Wie der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt berichtet, beginnen die Brückenprüfungen am heutigen Dienstag. Nacheinander werden Nonnen- und Bischofsmühlbrücke untersucht. Wie bei den weiteren Prüfungen sind die Maßnahmen jeweils zwischen etwa 8 und 16 Uhr am Folgetag eingeplant. Die Prüfung erfolgt mit einem Brückenuntersichtgerät, weshalb jeweils eine Fahrspur gesperrt werden muss. Der Verkehr wird über eine Baustellenampel geregelt. An der Bischofsmühlbrücke ist zusätzlich für die Fußgänger eine Umleitung über den Geyerswörthsteg eingerichtet.
Ab Mittwoch ist die Markusbrücke an der Reihe, gefolgt von der Fußgängerbrücke über den Berliner Ring zwischen Malerviertel und Jahnstraße/Stadion. Hier erfolgt die Begutachtung der Brückenunterseite mit einer Arbeitsbühne vom Berliner Ring aus.
Erforderlich ist dabei, dass jeweils eine Fahrspur während der Dauer der Arbeiten gesperrt ist und der Verkehr über die verbleibende Spur vorbeigeführt wird. Als letztes Bauwerk steht am 2. und 3. November noch die Marienbrücke auf der Check-liste der externen Prüfingenieure. red