Wie die Ortsgruppe Forchheim des Bundes Naturschutz (BN) mitteilt, hätten Beobachtungen gezeigt, dass die ersten Frösche und Igel unterwegs sind. Das ist im Vergleich zu Durchschnittsjahren um Wochen zu früh.

"Wir ersuchen die Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Durch verminderte Geschwindigkeit wird den Amphibien die Möglichkeit zur Straßenüberquerung gegeben", schreibt der BN.

Laubhaufen noch belassen

Ebenso sind die Gartenbesitzer aufgerufen, noch nicht das Laub wegzunehmen, denn eventuell befindet sich darunter ein Igelquartier. Am besten wäre es, den Komposthaufen nur vorsichtig und nicht vor Ende März umzusetzen. Eine Zufütterung im Frühjahr hilft ausgehungerten Igeln schnell und wirksam. Als Igelfutter eignet sich zum Beispiel eine Mischung aus Katzenfutter, Igeltrockenfutter und ungewürztem Rührei. Obst hingegen ist nicht geeignet.

Der BN weist außerdem darauf hin: zum Trinken nur Wasser - keinesfalls Milch - anbieten! Denn Igel können Laktose nicht verdauen.

Vor Katzen schützen

Um Wasser und Futter vor Katzen und Vögeln zu schützen, ist ein Kistchen geeignet, das mit zwei zehn mal zehn Zentimeter großen Einschlupflöchern versehen ist; oder ein umgedrehtes Obstkistchen darüberstellen. Futterreste sind morgens zu beseitigen. red