"Rein in das Froschgetümmel" so lautete auch diesmal das Motto für den Faschingsabend des Gesellschaftsvereins "Treff Halba Höih" Görau. Dabei stürzte sich wieder eine gut gelaunte Faschingsgesellschaft in das farbenfrohe Geschehen des Feuerwehr-Gemeinschaftshauses.
Musikalisch hatte Udo Müller bereits das Stimmungsbarometer ansteigen lassen, als dann die ersten Runden gleich zünftig geschunkelt und getanzt wurden. Mit einer Damen-Riege war die Mannschaft mit Irene Holhut an der Spitze aus der Faschingshochburg in Weismain auf Jurahöhen gekommen. Dabei war auch das liebe Geld ein Thema, bevor sie sich Görau selbst zuwandten, wo alles bereits vorhanden sei, nur, so ihre Feststellung, einzig ein Seniorenheim würde noch fehlen. Auch einen weiteren "Stargast" gab es diesmal zu verzeichnen, denn Zauberer Markus war nach Görau herüber gekommen. Er verblüffte mit seinen Tricks die kleinen und großen Festbesucher. Viele Zuschauer hätten zu gerne gewusst, wie es sein kann, wenn die unterschiedlichsten Gegenstände vor ihren Augen verschwinden und dann urplötzlich wieder in einem leeren Sack auftauchen.
In Anlehnung an den Roy Black-Titel fuhren die Karnevalisten dann fort: "Weine nicht, weil du älter wirst und Manches verschwommen siehst, Zähne rein und Brille auf, denn heute machen wir einen drauf, denn dieser Abend geht nie so schnell vorbei, da bleiben wir uns alle treu". Der Auftritt des Gesellschaftsvereins wurde mit der Feststellung beschlossen: "Der Göricher Fasching ist der Hit, denn da alle machen mit."
Und das Programm setzte sich nahtlos fort, als selbst Bruder Barnabas in das Feuerwehr-Gemeinschaftshaus kam und so manche interessante Begebenheit aus dem Dorfgeschehen zu berichten wusste. Bei alledem durften auch die verkleideten Görauer Frösche" nicht fehlen, die in einem leuchtenden Grün in das Faschingsgeschehen "hüpften".
Obwohl es inzwischen das "15. Froschgetümmel" in Folge war, erwies sich der Fasching des Gesellschaftsvereins "Treff Halba Höih" als ein gesellschaftlicher Höhepunkt auf den Jurahöhen.