Coburg — Derzeit läuft die öffentliche Anhörung zum Entwurf der Natura-2000-Verordnung und der Feinabgrenzung der FFH-Gebiete. Beim Anhörungsverfahren im Internet seien zu Beginn zahlreiche Probleme und technische Schwierigkeiten aufgetreten, schreibt der Bayerische Bauernverband in einer Mitteilung. Damit alle Betroffenen die geplanten grundstücksscharfen Grenzen und im Verordnungsentwurf benannten Erhaltungsziele prüfen können, hat sich der Bauernverband für eine Verlängerung eingesetzt. Nun können Grundeigentümer, Landwirte und Waldbauern bis zum 1. Mai 2015 die vorgesehene Feinabgrenzung und die Erhaltungsziele der FFH-Gebiete vor Ort prüfen. Allen betroffenen Grundeigentümern und Landwirten wird dringend empfohlen, sich an der Anhörung zu beteiligen und eine persönliche Stellungnahme abzugeben. Die Karten und Ziele sind online verfügbar: http://q.bayern.de/natura2000-beteiligung. Jeder Betroffene kann sich dann per Post oder per E-Mail mit Anregungen, Fragen und Kritik an die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberfranken (Höhere Naturschutzbehörde, 95420 Bayreuth; E-Mail: natura2000@reg-ofr.bayern.de) wenden. Weitere Informationen gibt es auch unter www.BayerischerBauernVerband.de/Feinabgrenzung. red