Die Kinder und die Verantwortlichen der Grundschule in Oberreichenbach können sich über einen Wasserspender für rund 5000 Euro freuen. Dank einer Spende der Genossenschaftsstiftung der VR-Bank können die 48 Kinder der ersten und zweiten Klassen ihre tägliche Wasserration direkt in der Schule zapfen.

Mit flotten Liedern, die natürlich vom Wasser handelten, wurde der Spender in der Aula des Schulhauses eingeweiht. Die Stiftung beschaffte nicht nur die Trinkstation, sondern auch die Erstausstattung der Schüler mit Trinkflaschen. Zu den ersten Testern gehörten neben Schulleiterin Maria Maibom die Schüler selbt. Regionaldirektorin Gerlinde Eichhorn und Kuratorin Ingrid Brendel von der Stiftung verteilten dazu Trinkflaschen und animierten die Kinder, regelmäßig zu trinken. "Dann läuft es auch mit dem Lernen besser", ermutigten sie die Kinder, ihre Trinkflasche täglich aufzufüllen und so gleichzeitig Müll zu vermeiden.

Fragt man Schulkinder nach ihrem Lieblingsgetränk, bekommt man häufig Limonade oder Saft als Antwort. Mineralwasser spielt dagegen oft eine untergeordnete Rolle, zumal die Werbung seit vielen Jahren zu immer ungesünderen Produkten verführt und sich das Ernährungsverhalten der Menschen dramatisch verändert. Das ist auch der Grund, warum sich die VR-Bank auf diesem Gebiet engagiert und junge Menschen dabei unterstützt, schon früh auf eine gesunde Ernährung und Lebensweise zu achten.

Auch Rektorin Maibom wies darauf hin, wie wichtig es gerade für Kinder sei, ausreichend zu trinken. So unterstütze ein verbessertes Trinkverhalten eine altersgerechte Gewichtsentwicklung bei Kindern.

14 Institutionen ausgestattet

Bislang hat die VR-Bank 13 Schulen und einen Kindergarten ausgestattet, darunter auch die Grundschule Münchaurach mit rund 180 Kindern. Die Aktion läuft seit Juli 2012. Seitdem wurden an neun Grund- und Hauptschulen, zwei Gymnasien, einem Berufsbildungszentrum und einem Kindergarten insgesamt 14 Trinkstationen aufgestellt. Über 5000 Trinkflaschen sind im Einsatz. Die Investition von mehr als 50 000 Euro habe sich gelohnt, betonte Regionaldirektorin Eichhorn.

Mit dem Spender wird das Wasser direkt aus der zentralen Wasserversorgung aufbereitet. Besonders vorteilhaft ist, dass für die Schule kaum Folgekosten entstehen.