Nur an den letzten beiden Spieltagen hatten die "Friedleinsbrüder" Niederlagen zu verkraften - dennoch holten sie sich sehr souverän die Meisterschaft in der Oberauracher Privatkegelrunde. Bei der Abschlussfeier überreichte Bürgermeister Thomas Sechser außerdem den OAZ-Pokal an die Mannschaft "Pappler I".
Die Saisonabschlussfeier, die im Sportheim des RSV Unterschleichach stattfand, war außerdem der Rahmen für den offiziellen Übergang im Amt des sportlichen Leiters von Ottmar Schirm auf Jens Holger Silge. Silge hat die vergangene Runde bereits federführend betreut, intensiv unterstützt von Schirm, wofür er dankte. Ottmar Schirm sicherte zu, der Privatkegelvereinigung weiterhin eng verbunden zu bleiben.
Herzlich dankte auch Bürgermeister Thomas Sechser für die vielen Jahre der Organisation, damit neben den Sport- auch die Hobbykegler regelmäßig ihrem Sport nachgehen können. Der Gemeinde liege es sehr am Herzen, dass die Vierbahnen-Kegelanlage im Oberaurach-Zentrum möglichst intensiv genutzt wird. Jedoch habe die Zahl der teilnehmenden Teams in den letzten Jahren abgenommen.


Mehr Freizeitkegler erwünscht

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde diskutiert, wie es gelingen könnte, wieder mehr Freizeitkegler auf dieses sportliche Hobby aufmerksam zu machen.
Die Meisterschaft in der Privatkegelrunde holten sich die "Friedleinsbrüder" mit 20:4 Punkten und 9525 Holz vor dem KC "Abräumer" I mit 18:6 Punkten und 9859 Holz sowie den "Papplern" I mit 16:8 Punkten und 9419 Holz. Einzelbeste bei den Damen war Michaela Schirm mit 238 Holz, nur ein Holz dahinter rangierte Helga Heinisch. Michaela Schirm war auch die Schnitt-Beste mit 213,3 Holz. Bei den Herren wurde Leo Hildebrand mit 250 Kegeln Einzelbester mit nur einem Holz Abstand auf Horst Schimitschek. Schnitt-Bester bei den Herren war Armin Eich.
Den OAZ-Pokal holten sich die "Pappler" I mit 901 Holz vor dem "Club 99" mit 809 und den "Friedleinsbrüdern" mit 782 Holz. Viel Spaß hatten die Akteure beim Zufalls-Mannschaftskegeln, bei dem die Teams zusammengelost werden. Hier waren Michaela Schirm und Leo Utzmann die Besten. sw